EUROPARAT beschließt H1N1 Bericht: Empfehlungen zu mehr Transparenz bei WHO und nationalen Gesundheitsbehörden
24.06.2010: Der Europarat hat heute mit großer Empörung und einmütig die Geheimniskrämerei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Sachen H1N1-"Pandemie" angeklagt, die Panikmache der WHO und anderer nationaler Behörden verurteilt und den dringenden Verdacht aufrechterhalten, dass die Ausrufung einer Pandemie durch die WHO am 11. Juni 2009 ein Ergebnis langjähriger intensiver Einflussnahme der Pharmaindustrie war.
Heute stimmte die Parlamentarische Versammlung der Europarates in Straßburg mit nur einer Gegenstimme für die Annahme des Berichtes von Paul Flynn ( SOC/GB) mit dem Titel: "The handling of the H1N1 pandemic: more transparency needed".
Hier können Sie sich die Debatte anhören
Schon im vorigen Jahr hat die Mehrheit der Bevölkerung in den meisten Ländern Europas der Weltgesundheitsbehörde (WHO) und ihren Partnern in den nationalen Gesundheitsbehörden nicht geglaubt und mit den Füssen abgestimmt: Trotz Panikmache in den Medien und Seuchenalarm weltweit haben sich noch nie so wenig Menschen gegen Grippe impfen lassen wie 2009/2010. Vor allem das fachkundige medizinische und pflegerische Personal hat sich von den drängenden Aufforderungen der Gesundheitsministerien in vielen Ländern nicht beeindrucken lassen und verzichtete auf den "Pandemie"-Impfstoff. Mehrere Fehlalarme wie bei SARS, Vogelgrippe und Schweinegrippe, Horrorszenarien und drängendes Panik-Marketing, das hatte die meisten Menschen bereits skeptisch gemacht.
Trotzdem aber liefen die Geschäfte mit den klinisch relativ wenig erprobten neuen Impfstoffen und "antiviralen"-Pillen im letzten Jahr so gut wie nie, denn die Pharmaindustrie hatte mit Unterstützung der WHO in den meisten Staaten weltweit geheime Verträge über die Versorgung mit Medikamenten abgeschlossen und dabei nicht nur Abnahmegarantien und Haftungsfreistellungen sondern auch Preise ausgehandelt, die ein Mehrfaches über denen für üblichen Grippeimpfstoff lagen.
Die Pharma-Lobbyisten und ihre Kooperationspartner in der WHO zeigen sich bisher nicht sehr beeindruckt von den Vorwürfen des Europarates. Sie fühlen sich offenbar in ihrer Festung in Genf gut geschützt vor parlamentarischer Kontrolle und Kritik.
Es ist jetzt notwendig, dass die WHO und auch die nationalen Verantwortlichen den Parlamenten und unabhängigen Organisationen wie Tansparency International die Türen und die Aktenschränke öffnen, damit so schwerwiegende Fehlentscheidungen wie die Ausrufung einer "Großschadenslage" (so nennt es der deutsche Pandemie-Plan) sich nicht bei jeder Grippewelle wiederholen.
Auch in Deutschland sollte der Bundestag unabhängig von Parteiinteressen ein Interessen daran haben, dass er in Zukunft besser beraten wird. Um Korruption und Einflussnahme in den maßgeblichen Etagen unserer Gesundheitsverwaltung aufzudecken und in Zukunft zu unterbinden, sollte Deutschland seinen Nachbarländern folgen und einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum "Pandemie"-Fehlalarm einsetzen.
Die Ausrufung einer "Pandemie" darf in Zukunft nicht mehr von Interessenvertretern der Pharmaindustrie beeinflusst werden. Wir brauchen Behörden und unabhängige Fachleute, denen wir zu Recht trauen können.
Der EUROPARAT fordert deshalb mehr Transparenz bei der WHO und bei vielen nationalen Gesundheitsbehörden sowie den Ausschluss von Industrielobbyisten bei der Setzung gesundheitlicher Standards!
Und mit dieser Motion fing alles an:
Mit diesem Antrag fing alles an.
Hier einer der wenigen Berichte im deutschen Fernsehen (MONITOR)





