Bioethik

Bioethische Themen der Gesundheitspolitik Zu meinen wichtigsten Aufgaben im Bundestag gehört als Mitglied im Ausschuss für Gesundheit die Mitgestaltung gesundheitspolitischer Themen und Gesetze. Dabei geht es nicht nur um die Gesundheitsreform oder um Nichtraucherschutz, sondern auch um bioethische Themen.

Von 2002 bis 2005 war ich Sprecher der SPD-Fraktion in der Enquête-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin". Hier habe ich die Berichte zur Patientenverfügung, Organlebendspende und zu ethischen Prinzipien der medizinischen Versorgung (Allokations-Ethik) maßgeblich mitgestaltet. Ich finde es wichtig, dass auch in der Medizin der Fortschritt nachhaltig gestaltet wird. Nachhaltigkeit heißt hier: langfristig gut für die Gesundheit möglichst vieler und für die Gesundheit unserer Nachkommen.

Als Berichterstatter im Gesundheitsausschuss befasse ich mich derzeit insbesondere mit Fragen zur Gentechnik sowie mit neuen Therapieformen wie der Gewebe- und Organtherapie.

Jahrgang: Neues
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16.04.2015 >
Krankenhaus oder Fabrik - Kongress über nicht hinnehmbare Interessenkonflikte durch DRGs
Krankenhaus oder Fabrik - Kongress über nicht hinnehmbare Interessenkonflikte durch DRGs - Das primäre Interesse aller Verantwortlichen im Krankenhaus muss einer guten Patientenversorgung gelten. Wirtschaftlichkeit ist dabei auch wichtig. Aber wir sehen derzeit eine Entwicklung, welche die gute Versorgung der Investoren höher bewertet als die gute Versorgung der Patienten. Die Einführug der Fallpauschalen in unseren Kliniken ist zu einer Gefahr für die Gesundheit geworden. Der Kongress "Krankenhaus oder Fabrik - was tun gegen die Kommerzialisierung der Krankenhäuser?" am 29.5. und 30.5.2015 bei ver.di in Berlin will eine Wende in dieser Entwicklung einleiten. Bitte kommen Sie und diskutieren Sie mit! Hier der Link zur Veranstaltung: (Nachrichten)
10.04.2015 >
Korruption im Gesundheitswesen endlich auf der Agenda – Transparency Deutschland begrüßt BMJV-Gesetzentwurf
Korruption im Gesundheitswesen endlich auf der Agenda – Transparency Deutschland begrüßt BMJV-Gesetzentwurf - Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland begrüßt den Gesetzentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) zur Einführung der Tatbestände Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen in das Strafgesetzbuch. Die seit Jahren bestehende Gesetzeslücke erschwert in nicht hinnehmbarer Weise den Kampf gegen Korruption im Gesundheitswesen. (Nachrichten)
23.10.2014 >
WHO bei Ebola überfordert
WHO bei Ebola überfordert - Ebola ist eine gefährliche Erkrankung, deren Übertragung und Ausbreitung aber durch konsequent durchgesetzte Hygienemassnahmen einfach zu stoppen gewesen wäre. Das hat die WHO schon im Frühjahr 2014 gewusst. Sie hat wieder einmal bewiesen, dass in der Organisation der Wurm steckt. Viele nicht staatliche Geldgeber der WHO verdienen an Krankheit und haben wiederholt gezeigt, dass sie die Weltgesundheitsbehörde für ihre Geschäfte mit der Angst missbrauchen können. (Nachrichten)
07.05.2014 >
PEPP stoppen, Regionalbudgets ausbauen!
PEPP stoppen, Regionalbudgets ausbauen! - Heute findet im Bundestag eine Anhörung des Gesundheitsausschusses zur Einführung eines neuen Entgeltsystems für Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) statt. Die primär ökonomisch dominierte Diskussion der Beteiligten verleitet zu einer eingeengten Sicht der Möglichkeiten. Hier mein Brief an alle Obleute des Ausschusses in dieser Sache. (Nachrichten)
28.03.2014 >
Entwurf W.Wodarg Nutzung nach den Regeln der creative commons erwünscht
SoVD Schleswig-Holstein gegen Psycho-Fallpauschalen (PEPP) - Mit großer Sorge beobachtet der Sozialverband Schleswig-Holstein (SoVD) die Überlegungen, in Deutschland ein pauschaliertes Abrechnungssystem in der psychiatrischen Versorgung (PEPP) einzuführen. Der Sozialverband stellt die fehlsteuernden Diagnose-Fallpauschalen (DRG) in deutschen Kliniken insgesamt auf den Prüfstand. Sie sind der Hebel für eine erschreckende Kommerzialisierung der Krankenhausbehandlung. In der Psychiatrie zeigt Schleswig-Holstein mit seinen Regionalbudgets eine vorbildliche Alternative. Diese darf durch die falschen Anreize von stationären Fallpauschalen nicht gefährdet werden. (Nachrichten)
23.12.2013 >
Nutzenbewertung für Medikamenten nicht abschwächen!
Nutzenbewertung für Medikamenten nicht abschwächen! - Die Große Koalition beginnt mit einem Kotau vor der Arzneimittelindustrie. Lobbyismus und Intransparenz dürfen nicht zum Kennzeichen dieser neuen Regierung werden. Die Pharmalobby kann im Kanzleramt aber offenbar immer noch mit offenen Ohren rechnen. Die noch von Ulla Schmidt durchgesetzte Einführung einer Nutzenprüfung war wichtig und überfällig. Jetzt soll sie aber schon wieder ausgebremst werden. Dagegen müssen wir nachdrücklich protestieren. (Nachrichten)
16.05.2013 >
Geld oder Gute Medizin?
Heute ist der "Clinical Trials Day" bitte unterstützen Sie die Transparenz der Forschung - In der Vergangenheit wurden die Resultate von tausenden von klinischen Studien nicht veröffentlicht. Manche Studien wurden nicht einmal registriert.
Informationen darüber, was in diesen Studien untersucht und gefunden wurde, könnten damit für Ärzte und Forschende für immer verloren sein, was zu schlechten Therapieentscheiden und verpassten Chancen für eine bessere Medizin führt; aber auch zu Studien, die wegen fehlender Information wiederholt werden.
Alle klinischen Studien sollten daher registriert werden, seien dies vergangene oder aktuelle. Die vollständigen Methoden und die Resultate sollten veröffentlicht werden.
Wir rufen Regierungen, Behörden und Forschungsinstitutionen dazu auf, Massnahmen umzusetzen, um diese zu erreichen. (Nachrichten)
30.04.2013 > H7N9 in chinese chicken – What about WHO? - WHO writes: "Influenza A(H7N9) is one of a subgroup of influenza viruses that normally circulate among birds. Until recently, this virus had not been seen in people. However, human infections have now been detected. As yet, there is limited information about the scope of the disease the virus causes and about the source of exposure. The disease is of concern because most patients have been severely ill. There is no indication thus far that it can be transmitted between people, but both animal-to-human and human-to-human routes of transmission are being actively investigated." It is still important to observe well WHO's handling of flu-warnings. (Nachrichten)
08.03.2013 >
BERLINER ERKLÄRUNG - damit Ärzte wieder wissen ob ihre Medizin wirklich hilft
BERLINER ERKLÄRUNG - damit Ärzte wieder wissen ob ihre Medizin wirklich hilft - Nach einer Veranstaltung von Tansparency International Deutschland, der Berliner Ärztekammer und der Charitè mit Peter Doshi von der Johns Hopkins University Baltimore, die am 6.September 2012 unter dem Titel "Tamiflu - does evidence matter?" auf dem Charité-Campus stattfand, fordern die beteiligten wissenschaftlichen Vertreter in einer BERLINER ERKLÄRUNG alle Mitglieder des zuständigen Ausschusses in Brüssel zu Regelungen auf, welche korrumpierte Wissenschaftsiche transparenter machen und die Glaubwürdigkeit klinischer Forschung fördern sollen. (Nachrichten)
26.02.2013 >
Länder stehen zu ihrer Verantwortung für Gesundheit
Länder stehen zu ihrer Verantwortung für Gesundheit - Die Tatsache, dass der Bundesrat am 23.Februar 2013 das Kartellrecht für GKV-Kassen abgelehnt und damit die Deregulierungspolitik von Schwarz-Gelb erst einmal gestoppt hat schafft "mehr Beinfreiheit" für eine neue solidarische Gesundheitspolitik von Rot-Rot-Grün Hier mein Kommentar: (Nachrichten)