Bioethik

Bioethische Themen der Gesundheitspolitik Zu meinen wichtigsten Aufgaben im Bundestag gehört als Mitglied im Ausschuss für Gesundheit die Mitgestaltung gesundheitspolitischer Themen und Gesetze. Dabei geht es nicht nur um die Gesundheitsreform oder um Nichtraucherschutz, sondern auch um bioethische Themen.

Von 2002 bis 2005 war ich Sprecher der SPD-Fraktion in der Enquête-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin". Hier habe ich die Berichte zur Patientenverfügung, Organlebendspende und zu ethischen Prinzipien der medizinischen Versorgung (Allokations-Ethik) maßgeblich mitgestaltet. Ich finde es wichtig, dass auch in der Medizin der Fortschritt nachhaltig gestaltet wird. Nachhaltigkeit heißt hier: langfristig gut für die Gesundheit möglichst vieler und für die Gesundheit unserer Nachkommen.

Als Berichterstatter im Gesundheitsausschuss befasse ich mich derzeit insbesondere mit Fragen zur Gentechnik sowie mit neuen Therapieformen wie der Gewebe- und Organtherapie.

Jahrgang: 2008
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17.10.2008 >
POLITIK ANSCHAULICH
POLITIK ANSCHAULICH - In Zusammenarbeit mit dem Flensburger Kinoplex biete ich regelmäßig interessante Spiel- und Dokumentarfilme mit politisch brisanten Themen an. Im Anschluss wird mit den Zuschauern über das Thema diskutiert. Als nächster Film folgt am 17.11. um 19:30 der Film "Leben außer Kontrolle". Thema: Der biologische Code von Pflanzen, Tieren und Menschen ist weitgehend entschlüsselt - Genfood, Designerbabies, Biopiraterie, Bio-Patente, die Bedrohungen für Datenschutz, biologische Vielfalt und der politische Regelungsbedarf werden im Film thematisiert und anschliessend gemeinsam diskutiert. (Nachrichten)
14.10.2008 >
ich absolvierte in diesem Sommer ein Pflegepraktikum bei der Sozialstation Hürup
Pflege: "Etwas dänisch werden!" - Der Buchautor Christoph Lixenfeld hat für die Zeitung "Das Parlament" einen Artikel verfasst, den ich den BesucherInnen meiner Homepage ans Herz legen möchte und deshalb hier wiedergebe. Er zeigt in klarer Form das auf , was mich seit Jahren umtreibt und was der Grund für meine Bemühungen ist, nicht nur bei uns im Norden zu zeigen, dass es auch anders geht. (Nachrichten)
12.09.2008 >
Aus aller Welt zum Studium nach Flensburg
Aus aller Welt zum Studium nach Flensburg - Dr. Wolfgang Wodarg ist begeistert vom Flensburger Campus, wenn er mit den internationalen Studenten seines Seminars "Science and Ethics" an der Universität über die Werte und Möglichkeiten unserer Gesellschaften in Europa diskutiert. Dieser englischsprachige Masterstudiengang hat ein hohes Niveau und bildet weltoffene Studenten mit abgeschlossenen Bachelor-Studiengängen zu jungen Wissenschaftlern im Bereich "European Studies" heran. Folgender Artikel ist in Flensborg Avis erschienen. (Pressemitteilungen)
09.09.2008 >
Bundestagspräsident Wolfgang Thierse mit dem Sprecher der Enquete-Kommission Dr. Wolfgang Wodarg (beide SPD)
Jenseits der Tagespolitik - Ein Bericht des Bundestages über die Enquetekommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" - Zu Beginn der rot-grünen Koalition habe ich in meiner SPD-Fraktion die Einsetzung der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" in zwei Anläufen gegen den Widerstand des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder beantragt und durchgesetzt. Während zweier Legislaturperioden konnte ich die Themensetzung der Enquete und deren Arbeitsweise als Sprecher für meine Fraktion massgeblich beeinflussen und mitgestalten. Dass sich Harnäckigkeit auszahlt, zeigt ein jetzt veröffentlichter Bericht auf der Homepage des Deutschen Bundestages, den ich hier abdrucke. (Pressemitteilungen)
27.08.2008 >
Gendiagnostik-Gesetz
Gendiagnostik-Gesetz - Als Berichterstatter der SPD Fraktion habe ich bereits in der rot-grünen Regierung an einem Gesetz zur Regelung der Anwendung von Gen-Tests gearbeitet. Gene sind molekularbiologische Merkmale, die auch etwas über vererbbare Besonderheiten eines Menschen aussagen. Schutz vor Diskriminierung und Missbrauch sowie Persönlichkeits- und Datenschutz sind vordringliche Ziele des Gesetzes. Hier der Gesetzesentwurf, wie er heute im Kabinett verabschiedet wurde und einige Presseberichte. (Dokumente)
20.06.2008 > Rede zur Palliativmedizin im Deutschen Bundestag vom 19.06.2008 - Im folgenden finden Sie meine Rede, die ich am 19.06.2008 im Plenum des Deutschen Bundestages zum Thema Palliativmedizin gehalten habe. (Reden)
21.05.2008 >
Tabu-Bruch
Tabu-Bruch - Mein Gastbeitrag im schleswig-holsteinischen Zeitungsverlag, erschienen heute, am 21.Mai 2009 auf der Seite 2. (Veröffentlichungen)
07.05.2008 >
Beim Europarat in Straßburg
Gentest-Protokoll wurde von Europas Regierungen angenommen - Als zuständiger Berichterstatter hatte ich Anfang des Jahres den Entwurf einer europaweiten Übereinkunft zu medizinischen Gentests durch die Parlamentarische Versammlung des Europarats gebracht. Jetzt haben auch die Regierungen der 47 Mitgliedsländer des Europarates den Entwurf angenommen. Details zu dem Abkommen finden sie auf meiner Homepage unter dem Menüpunkt Politikfelder/Europarat im Artikel vom 27.01.2008 [http:// www.wodarg.de/show/952455]. (Nachrichten)
11.04.2008 >
Eine Sackgasse der Wissenschaft
Eine Sackgasse der Wissenschaft - Das Stammzellgesetz aus dem Jahr 2002 mit der Stichtagsregelung stellt bereits einen Kompromiss dar, der den Interessen der Forschung weit entgegen kommt. Durch die Verschiebung des Stichtages würde dieser Kompromiss haltlos und prinzipiell immer wieder ausweitbar. (Pressemitteilungen)
24.02.2008 >
Organverteilung - Der Alarm war notwendig!
Organverteilung - Der Alarm war notwendig! - Bei der Verteilung gespendeter Herzen, Nieren, Lebern, Lungen und anderer Organe muss es gerecht und transparent zugehen. Die bisherigen statistischen Berichte der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) sind entweder falsch oder alarmierend. Da beides nicht hinnehmbar ist, sind sie jetzt Anlass zu einer dringend notwendigen Verbesserung der statistischen Dokumentation. Darüber war man sich unter den Verantwortlichen bei einem Gespräch mit der SPD-Arbeitsgruppe Gesundheit einig. (Pressemitteilungen)
14.02.2008 >
Meine Rede im Deutschen Bundestag zur Debatte über Embryonale Stammzellforschung
Meine Rede im Deutschen Bundestag zur Debatte über Embryonale Stammzellforschung - Keine Änderung des Stichtages im Stammzellgesetz - Adulte Stammzellforschung fördern! Ich habe in der heutigen Bundestagsdebatte gegen die Aufweichung der Stichtagsregelung des Stammzellengesetzes plädiert. (Reden)
13.02.2008 >
Embryonale Stammzellforschung: Keine Stichtagsschiebereien!
Embryonale Stammzellforschung: Keine Stichtagsschiebereien! - Wer jetzt noch nach neuen embryonalen Stammzellen ruft, wird in Vergleichen höchstens nochmals feststellen, dass er aufs falsche Pferd im Rennen um neue Therapien gesetzt hat. Das kann für den Gesetzgeber kein Grund sein, erneut an den Prinzipien der Menschenwürde zu rütteln. Ethische Grenzwerte heraufzusetzen ist keine Alternative - auch nicht in der Medizin. (Nachrichten)
27.01.2008 >
Mein Vorschlag zur Gentest Übereinkunft in Straßburg verabschiedet
Mein Vorschlag zur Gentest Übereinkunft in Straßburg verabschiedet - Die Parlamentarische Versammlung des Europarats hat den Entwurf einer europaweiten Übereinkunft zu medizinisch begründeten Gentests verabschiedet. Die Parlamentarier stimmten am Donnerstag in Straßburg meinem entsprechenden Bericht zu.
(Nachrichten)
25.01.2008 >
Interview in der Tagesschau: Neue Versuche zum therapeutischen Klonen
Interview in der Tagesschau: Neue Versuche zum therapeutischen Klonen - Sie können sich hier mein Interview in der Tagesschau zur aktuellen Debatte um Klonen und Biotechnologie ansehen! Die Bundesregierung bleibt ungeachtet des Erfolgs von US-Wissenschaftlern bei ihrem Nein zum therapeutischen Klonen! (Interviews)
24.01.2008 >
Rede im Europarat
Rede im Europarat - Draft additional protocol to the Convention on Human Rights and Biomedicine concerning genetic testing for health purposes (Reden)
19.01.2008 >
"Klonen von Menschen zur Zellkernforschung ist schlicht überflüssig" - Mein Artikel für den SHZ-Verlag, der am 19. Januar 2008 dort veröffentlicht wurde: Das gelungene Klonen von Embryos in den USA habe keine Auswirkungen auf die Stammzelldebatte in Deutschland, hieß es gestern. Tags zuvor hatten kalifornische Forscher bekannt gegeben, Embryos aus erwachsenen Körperzellen gewonnen zu haben, deren Erbgut in Eizellen eingefügt wurde. Der Flensburger Arzt und SPD-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wodarg schreibt exklusiv für unsere Zeitung, warum er das therapeutisches Klonen für einen Irrweg hält. (Veröffentlichungen)