Zur Anhörung beim Französischen Senat in Paris

15.06.2010: In Frankreich gibt es eine intensive Debatte in der Öffentlichkeit und im Parlament über den Einfluss der Pharma-Industrie auf die WHO und die nationalen Gesundheitsbehörden. Am 16.Juni 2010 wird der Initiator einer europäischen Untersuchung dieser Zusammenhänge und ehemaliger Vorsitzender des Gesundheitsausschusses der parlamentarischen Versammlung des Europarates Dr. Wolfgang Wodarg vor dem Sénat Français im Palais Luxembourg als Sachverständiger Bericht erstatten und befragt werden.

Hier tagt die zweite Kammer Frankreich's, der Sénat Français.

Während die französische Gesundheitsministerin über 90 Millionen Impfdosen bestellt hatte, ließen sich nicht einmal 10 Millionen Französinnen und Franzosen impfen.

Bürgerinitiativen Pflegekräfte und Mediziner haben sich in Frankreich von Anfang an gegen die von der Pharmaindustrie mit Hilfe der WHO und einiger nicht unabhängiger Forschungsinstitute aufgezwungenen Massen-Impfkampagne gewehrt.

Bei der Anhörung geht es um finanzielle Auswirkungen aber auch um mögliche Korruption und fehlende politische Kontrolle.

Zugehörige Dateien:
Hier die Vortragsunterlagen und Bilder der Präsentation beim französischen Senat vom 16. Juni 2010Download (4242 kb)
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Zum Thema
  • EU negotiates in India on behalf of Big Pharma and trades away Access to Medicines10.02.2011 | An alarming blog by Els Torreele, the Director of the Access to Essential Medicines Initiative of the Open Society Public Health Program:
    Recent news reports on negotiations between India and the European Union on a proposed free trade agreement (FTA) have many health and human rights experts worried that millions of people may be left without access to life-saving medicines. Indeed people in low-resource countries are critically dependent on affordable medicines produced by India, which for that reason has been dubbed the “pharmacy of the developing world.” If, as reports indicate, EU negotiators succeed in pressuring India to beef up intellectual property protection at the expense of public access rights for life-saving drugs, the FTA would seriously undercut India’s ability to produce generic, low-cost drugs, with detrimental effects on access to medicines for the developing world. mehr »