Internationales Symposium "Tuberkulose irgendwo heißt Tuberkulose überall"
In seiner Eigenschaft als Mitglied im Entwicklungs- und Gesundheitsausschuss besuchte Dr. Wolfgang Wodarg heute das "International Symposium on the Occasion of World Tuberculosis Day 2007".
Unter der Überschrift "Tuberkulose irgendwo heißt Tuberkulose überall" diskutierten Experten aus aller Welt im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin-Mitte Fragen wie: Wieviele Menschen erkranken und sterben in Deutschland an den Folgen einer Tuberkulose-Erkrankung? Sind die international verstärkt auftretenden extrem resistenten Erreger (XDR-Tuberkulose) auch in Deutschland schon beobachtet worden? Ist Osteuropa weiterhin ein Brennpunkt des weltweiten Tuberkulose-Geschehens? Wie wird die "Stop TB-Strategie" der Weltgesundheitsorganisation umgesetzt? Welche neuen Ansätze gibt es in Diagnostik, Therapie und Impfstoffweiterentwicklung?
Veranstalter war das Bundesministerium für Gesundheit, das Deutsche Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose, die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Koch-Metschnikow Forum und das Robert Koch-Institut.
Als Gesprächspartner waren unter anderem vor Ort: Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit, Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Prof. Dr. Robert Loddenkemper, Generalsekretär des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose, Dr. Paul Nunn, Weltgesundheitsorganisation, Stop-TB-Projekt sowie Dr. Sabine Rüsch-Gerdes, Nationales Referenzzentrum für Mykobakterien.
Die Tuberkulose ist mit jährlich über 8 Millionen Neuerkrankungen und fast zwei Millionen Todesfällen weltweit nach wie vor eine der größten Gesundheitsgefahren - 125 Jahre, nachdem Robert Koch 1882 der Fachwelt von seiner Entdeckung des Erregers der Tuberkulose berichtet hat. Das Datum des Vortrags, der 24. März, wird mittlerweile weltweit als Tuberkulosetag begangen.





