Entwicklungspolitik

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. Mahatma Gandhi

Entwicklungspolitik ist Friedenspolitik. Entwicklungspolitik tut not!

Als unsere Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und einige Fraktionskollegen mich fragten, ob ich meine Erfahrung in den Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einbringen könnte, habe ich gern zugesagt.

Immer klarer wird mir bei dieser Arbeit, dass die schlimmsten Krankheiten der armen Länder nicht nur durch Bakterien, Parasiten und Viren verursacht werden. Es ist die Habgier von Diktatoren, Clans, Warlords und skrupellosen Konzernen sowie ihrer Geschäftspartner in unseren Breiten, die mit Ausbeutung, Kindersoldaten, Waffenhandel, Söldnern, Rauschgift- und Menschenhandel viele Regionen in dieser Welt destabilisieren, Demokratien verhindern und Menschen im Elend allein lassen. Hunger und Gewalt sind die Grundkrankheiten der Armen. Und diese leiden auch am meisten unter den Klimaänderungen, die vor allem durch die reichen Länder verursacht wurden. All dies sind Herausforderungen für einen Entwicklungspolitiker.

Und weil wir die Ursachen bekämpfen müssen, bin ich seit Jahren zum engagierten Außenpolitiker geworden und kämpfe nicht nur im Europarat sondern auch im Bundestag zusammen mit meiner Fraktion und unserer Ministerin, unterstützt von einem Netzwerk von Nicht-Regierungs-Organisationen, u.a. um fairen Handel, Krisenprävention, Ernährungssouveränität, Klimaschutz, kostengünstige Medikamente, die Verbesserung der Gesundheitsversorgung, Bildung für Mädchen und Jungen, die Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols, freien Zugang zu Wasser, freie Medien und eine Chance für alle, selbstbestimmt und gemeinsam ohne Angst auf dieser Welt eine Heimat zu finden.

Weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist es, Maßnahmen im weltweiten Kampf gegen HIV/Aids mitzugestalten – eine Aufgabe, die mir persönlich sehr am Herzen liegt.

Innerhalb der Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Entwicklungspolitiker haben wir uns außerdem auf regionale Zuständigkeiten verständigt. Ich bin Berichterstatter für den Raum Zentralafrika.

Durch die wachsende Bedeutung europäischer Politik bin ich als EU-Berichterstatter im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in zunehmendem Maße gefordert und befasse mich mit allen Gesetzesvorhaben und Projekten, die zum Thema Entwicklungspolitik aus Brüssel kommen.

Jahrgang: 2008
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17.12.2008 >
Angola nach dem Krieg (Foto: Wodarg)
Wolfgang Wodarg singt "Masters of War" - Vom Geschäft mit Krieg und Gewalt können viele Menschen ein trauriges Lied singen: Hier ein sarkastischer Song aus den frühen 70ger Jahren, den Bob Dylan über Rüstungsbosse und Kriegsgewinnler geschrieben hat. Ich singe dieses Lied jetzt wieder, weil es sehr aktuell ist. Wir scheinen uns mit diesen Herren inzwischen arrangiert zu haben. Es soll sogar Abgeordnete geben, die sich von der Rüstungsindustrie den Wahlkampf finanzieren lassen.. (Nachrichten)
17.12.2008 >
Antrag zu Privaten Militär- und Sicherheitsfirmen im Politischen Ausschuss des Europarates beschlossen
Antrag zu Privaten Militär- und Sicherheitsfirmen im Politischen Ausschuss des Europarates beschlossen - Der politische Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarates hat gestern in Paris Dr. Wolfgang Wodarg's Antrag "Private military and security firms and the erosion of the state monopoly on the use of power" einstimmig angenommen. Hier die beschlossene Version des Antrags zur hochaktuellen und für unsere friedliche Zukunft essentiellen Frage der Kontrolle privater Militär- und Sicherheitsfirmen. (Nachrichten)
12.12.2008 >
Blankeneser Hausmittel statt Bundeswehreinsätze? Eine musikalische Einführung ins Thema
Blankeneser Hausmittel statt Bundeswehreinsätze? Eine musikalische Einführung ins Thema - "Deutschland will sich mit bis zu 1400 Soldaten an der geplanten EU-Operation "Atalanta" gegen Piraterie vor der somalischen Küste beteiligen." So geht es durch die Nachrichten. In der kommenden Woche soll im Bundestag hierzu die Entscheidung fallen. "Piraten vor Afrika", das ist ein altes Thema. Einen Song, der zeigt, wie man mit einfachen Mitteln die Seeräuber verjagen kann, habe ich aus meinem Liederschatz ausgegraben und hier als aktuellen Beitrag zum Thema bereitgestellt. (Nachrichten)
10.12.2008 >
Arme und reiche Länder vereint im Kampf gegen HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose
Arme und reiche Länder vereint im Kampf gegen HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose - In Dakar, der Hauptstadt Senegals, findet derzeit das Partnerschaftsforum des Global Fund statt, bei dem der SPD-Abgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg die Bundesrepublik Deutschland als eines der wichtigsten Geberländer vertritt. Hier erste Eindrücke aus einem Land, in dem AIDS, Tuberkulose und Malaria jährlich Tausende von Opfern fordern. (Nachrichten)
04.12.2008 >
Kleinbäuerin in Bolivien; Foto: Wodarg
Hunger und Armut in Entwicklungsländern bekämpfen - Kleinbauern fördern! - Heute Nacht debattieren die Abgeordneten im Plenum über zwei Anträge, jeweils der Koalitionsfraktionen und der Grünen, zur Bekämpfung des Hungers. Die Förderung von kleinbäuerlichen Strukturen und der Abbau von Exportsubventionen für Agrarprodukte aus reichen Ländern sind neben der Nothilfe die wichtigsten Maßnahmen zur Bekämpfung des Hungers in armen Ländern. (Nachrichten)
03.12.2008 >
Verbot von Streumunition
Verbot von Streumunition - Heute unterschrieb Frank-Walter Steinmeier für Deutschland in Oslo die im Mai ausgehandelte Konvention zum Verbot von Streumunition. Über hundert Staaten haben sich auf ein umfassendes Verbot dieser menschenverachtenden Waffen geeinigt. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg sieht in der Unterschrift Deutschlands einen Erfolg, er bedauert aber, dass Streumunition nicht grundsätzlich und für immer verbannt wurde. (Nachrichten)
02.12.2008 >
mit Karin Kortmann und vier Kollegen aus Afghanistan
Wolfgang Wodarg trifft afghanische Abgeordnete - Die SPD-Arbeitsgruppe im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AGwZ) traf sich heute mit einer Delegation afghanischer Abgeordneter. Die afghanischen Politiker lobten den zivilen Einsatz Deutschlands sehr und hielten ihn zur Wiedererlangung der Selbständigkeit ihres Landes für unerlässlich. (Nachrichten)
01.12.2008 >
Im Akkord fertigen die Frauen in Bangladesh unsere Kleidung
Arbeiterinnen aus Bangladesch im Deutschen Bundestag: "Wir schuften für Eure billige Kleidung!" - Hohe Gewinne mit Niedrigpreisen: Discounter wie Lidl und Kik lassen ihr Textilsortiment vor allem in den Billiglohnländern Asiens produzieren - und kümmern sich wenig um Arbeitsbedingungen. Die "Kampagne für Saubere Kleidung" (CCC) macht immer wieder auf die Missstände in den Textilfabriken aufmerksam und versucht mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen die Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen. (Nachrichten)
01.12.2008 >
Welt-Aids-Tag
Welt-Aids-Tag - 20 Jahre Welt-Aids-Tag: Der Gesundheits- und Entwicklungspolitiker Dr. Wolfgang Wodarg fordert das Ende der Monopolisierung von lebensrettenden Medikamenten durch die Pharmaindustrie und mehr Aufklärung und Bildung, besonders für junge Mädchen in Entwicklungsländern. Wodarg ist Berichterstatter für HIV/Aids im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages und der Initiator eines Antrags der Großen Koalition, "Deutschlands globale Verantwortung für die Bekämpfung vernachlässigter Krankheiten - Innovation fördern und Zugang zu Medikamenten für alle sichern" (16/8884). (Pressemitteilungen)
18.11.2008 > Tausende sterben für Patent-Geschäfte (PRESSE-ECHO) - shz/ Günstige Impfstoffe für arme Menschen - dafür kämpft der Flensburger Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg. Doch ausgerechnet mit der Tuberkulose, der "Krankheit der Armen", könnte die Pharmaindustrie jetzt viel Geld machen - mit Unterstützung Berlins. "Ein Skandal", sagt Wodarg mit Blick auf jene Menschen, die zum Tode verurteilt sind, weil sie sich das Medikament nicht leisten können. (Nachrichten)
07.11.2008 >
Kein Monopol auf lebensrettende Medikamente!
Kein Monopol auf lebensrettende Medikamente! - Ein mit Steuergeldern entwickelter Impfstoff gegen Tuberkulose soll im nächsten halben Jahr an die Pharmaindustrie verkauft werden. Darüber berichtet die heutige Ausgabe des Stern-Magazins. Der Impfstoff wurde vor vier Jahren vom Max-Planck-Institut entdeckt und an die staatlich geförderte Firma Vakzine-Projekt-Management zur Weiterentwicklung übertragen. Da die staatliche Förderung dieser Firma 2010 ausläuft, will sie nun den Impfstoff an die Pharmaindustrie für möglichst viel Geld vermarkten. (Pressemitteilungen)
21.10.2008 >
Maßnahmen zur Finanzmarktregelung - von Dr. Wolfgang Wodarg
Maßnahmen zur Finanzmarktregelung - von Dr. Wolfgang Wodarg - Der Finanzmarkt kann ein globales Instrument zur gesellschaftlichen Evolution bilden- aber nur wenn er sich nicht verselbständigen kann. Welche Regeln, Kontroll- und Sanktionsmechanismen müssen national, international und global etabliert werden, damit nicht in Kürze die nächste Finanzkrise grosse Teile Menschheit in Not und Elend stürzt? Ich stelle hiermit meine Einschätzung der Lage ebenso wie die von mir empfohlenen und politisch vertretenen Maßnahmen zur Finanzmarktregelung zur Diskussion. (Veröffentlichungen)
20.10.2008 >
Aus einem Bundeswehrprospekt Oktober 2008
Mein Abstimmungsverhalten zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr - Ich bin gegen die zunehmende Verquickung von ziviler Hilfe, ISAF- und OEF-Einsätzen in Afghanistan. Nicht einmal die Bundeswehr selbst scheint diese Mandate noch in gebührender Weise trennen zu können. In einem Hochglanzprospekt ist dieses in peinlicher Weise deutlich geworden. (Nachrichten)
17.10.2008 >
POLITIK ANSCHAULICH
POLITIK ANSCHAULICH - In Zusammenarbeit mit dem Flensburger Kinoplex biete ich regelmäßig interessante Spiel- und Dokumentarfilme mit politisch brisanten Themen an. Im Anschluss wird mit den Zuschauern über das Thema diskutiert. Als nächster Film folgt am 17.11. um 19:30 der Film "Leben außer Kontrolle". Thema: Der biologische Code von Pflanzen, Tieren und Menschen ist weitgehend entschlüsselt - Genfood, Designerbabies, Biopiraterie, Bio-Patente, die Bedrohungen für Datenschutz, biologische Vielfalt und der politische Regelungsbedarf werden im Film thematisiert und anschliessend gemeinsam diskutiert. (Nachrichten)
16.10.2008 >
Nahrung ist ein Menschenrecht
Nahrung ist ein Menschenrecht - Der Welternährungstag soll an den Hunger in der Welt und an das Menschenrecht auf Nahrung erinnern, denn die Zahlen sind dramatisch. Hunger in der Welt ist kein Schicksal, sondern strukturell bedingt und daher auch durch politische Maßnahmen zu beseitigen. Die Welternährungskrise ist das Ergebnis einer Politik, die eine permanente Menschenrechtsverletzung in Kauf nimmt, nämlich die Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung. (Nachrichten)
15.10.2008 >
Forschungsmittel für vernachlässigte Krankheiten verdreifacht (PRESSEMITTEILUNG)
Forschungsmittel für vernachlässigte Krankheiten verdreifacht (PRESSEMITTEILUNG) - In der heutigen Haushaltsberatung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stimmten die Koalitionsfraktionen für ein Sektorvorhaben zur Bekämpfung von vernachlässigten Krankheiten in Entwicklungsländern. Eine Summe von drei Millionen Euro soll 2009 im Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für diesen Bereich gebunden werden. Das ist dreimal so viel wie geplant. Die Ausschuss-Abstimmung wird in Form einer Beschlussempfehlung dem Bundestag überwiesen werden. Die Abgeordneten werden in einer Plenarsitzung im November in einer abschließenden Abstimmung den Haushalt 2009 beschließen. (Pressemitteilungen)
13.10.2008 >
Waffen unter Kontrolle!
Waffen unter Kontrolle! - Zusammen mit 131 Bundestagsabgeordneten, 24 Europa-Abgeordneten und 5 Landtagsabgeordneten, darunter 3 aus Schleswig-Holstein, hat Wolfgang Wodarg sich für ein umfassendes internationales Waffenhandelskontrollabkommen ausgesprochen. In einer Erklärung, die Ende Oktober der Generalversammlung der Vereinten Nationen übergeben wird, rufen Parlamentarier für strenge Kontrollen der Behandlung und des Transfers von Munition. (Nachrichten)
13.10.2008 >
zu Gast bei Freunden
Flensburg ist internationaler Lebensraum - Die "Migrationsrunde Flensburg", ein Zusammenschluss verschiedener Partner wie des Jugendzentrums AAK oder des Diakonischen Werkes, hat in der Duborg-Skolen einen "Tag der Begegnung" organisiert, der Flensburgs internationale Bevölkerung als Reichtum für alle Einwohner spürbar werden ließ. (Nachrichten)
29.09.2008 > Wodarg: Bankenhilfe nicht ohne Gegenleistung! - Das Versagen der Finanzwelt wird immer deutlicher: Abzocker, Heuschrecken und Spielernaturen haben die Szene beherrscht und bitten jetzt den Steuerzahler um Hilfe. Der wurde bisher outgesourced, entlassen, oder mit Dumpinglöhnen abgespeist. Der Lack ist ab! Wer jetzt Steuergelder zur Stabilisierung der Wirtschaft einfordert, der soll Bedingungen erfüllen. Und wir in Parlament und Regierung müssen darauf bestehen, dass Sicherheit, Verantwortlichkeit für alle Transaktionen und vor allem Transparenz gesetzlich gesichert sind, bevor Steuergelder fliessen. Denn Vertrauen muss erst wieder erarbeitet werden. (Nachrichten)
25.09.2008 >
Filmplakat
POLITIK ANSCHAULICH - POLITISCHER FILMABEND IM KINOPLEX - Am 13. Oktober 2008 beginnt um 19:30 Uhr im Kinoplex in Flensburg ein neuer spannender politischer Filmabend. Gezeigt wird : "Der ewige Gärtner", ein aufrüttelnder Film über Pharmafimen und ihre skrupellosen Geschäfte mit armen Menschen. Diskussionsthemen: Korruption, vernachlässigte Krankheiten, die Auswirkungen der AIDS-Seuche und die Problematik klinischer Versuche in armen Ländern. (Nachrichten)
23.09.2008 >
Unbekanntes Afghanistan
Unbekanntes Afghanistan - Bemerkenswerte Fotoausstellung "Afghanistan - Das Land und seine Menschen" in der Hannah-Arendt-Schule in Flensburg durch Initiator Wolfgang Wodarg eröffnet: In packenden Fotos werden der afghanische Alltag, die Landschaft und die wunderbaren Menschen dieses geplagten Landes dargestellt. Folgender Artikel ist heute in den Flensburger Nachrichten erschienen. (Nachrichten)
12.09.2008 >
Aus aller Welt zum Studium nach Flensburg
Aus aller Welt zum Studium nach Flensburg - Dr. Wolfgang Wodarg ist begeistert vom Flensburger Campus, wenn er mit den internationalen Studenten seines Seminars "Science and Ethics" an der Universität über die Werte und Möglichkeiten unserer Gesellschaften in Europa diskutiert. Dieser englischsprachige Masterstudiengang hat ein hohes Niveau und bildet weltoffene Studenten mit abgeschlossenen Bachelor-Studiengängen zu jungen Wissenschaftlern im Bereich "European Studies" heran. Folgender Artikel ist in Flensborg Avis erschienen. (Pressemitteilungen)
08.09.2008 >
Bildung ist ein Menschenrecht - VAMOS ADELANTE!
Bildung ist ein Menschenrecht - VAMOS ADELANTE! - Derzeit gibt es weltweit noch fast 800 Millionen Menschen über 15 Jahren, die nicht schreiben und lesen können. Die weitaus meisten von ihnen leben in Entwicklungsländern. Doch ohne Bildung ist menschliche Entwicklung nicht möglich. Bildung ist ein Menschenrecht. Der freie Zugang dazu muss allen Menschen der Welt gewährleistet sein. Bildung zu fördern, ist deshalb auch eine wichtige Aufgabe der deutschen Entwicklungspolitik. Zum Welttag der Alphabetisierung hier mein Erlebnisbericht aus dem Urwald von Guatemala: (Nachrichten)
04.09.2008 >
Guatemala: Brutaler Frieden
Guatemala: Brutaler Frieden - Seit zwölf Jahren herrscht in Guatemala Frieden. Doch die Gewalt hat im Nachkrieg nicht ab-, sondern zugenommen. Es ist eine Gewalt im Frieden, denn sie erfüllt die Kriterien eines Krieges nicht und geht in der Regel auch nicht von Ex-Kombattanten aus. Hat die Demokratie in diesem Land eine Chance? Was kann deutsche Entwicklungshilfe für eine friedliche Zukunft des Landes tun? Antworten auf diese Fragen sollte ein Besuch geben, den der Abgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg (SPD) zusammen mit dem Ausschussvorsitzenden Thilo Hoppe (B90/Die Grünen) in der Sommerpause gewagt hat. Hier können Sie seinen Reisebericht lesen und einige Fotos von der Reise anschauen: (Nachrichten)
01.09.2008 >
Klimakriege jetzt verhindern!
Klimakriege jetzt verhindern! - Anlässlich des internationalen Antikriegstages setzt sich der Entwicklungspolitiker Wolfgang Wodarg für ein radikales Umdenken in der Energie-, Klima- und Sicherheitspolitik der Industriestaaten, sowie für eine verstärkte weltweite Armutsbekämpfung ein. Er warnt erneut vor der fortdauernden Privatisierung der Kriege. Folgender Text ist heute in gekürzter Form auf der Seite 2 des überregionalen Teiles des shz-Verlags als Gastbeitrag erschienen. (Veröffentlichungen)
10.08.2008 >
Aids:  SPD-Politiker kritisiert Pharma-Industrie
Aids: SPD-Politiker kritisiert Pharma-Industrie - SPD-Gesundheitsexperte und Entwicklungspolitiker Wolfgang Wodarg hat im Kampf gegen Aids die Haltung der Pharma-Industrie kritisiert. Durch ihre Werbung würden die Menschen leichtsinnig. Wodarg plädierte für ein Werbeverbot für Medikamente und die Schaffung eines internationalen Fonds für die Aids-Forschung. (Presse-Echo) (Nachrichten)
29.07.2008 >
Berlusconi und der Notstand (EU-Flüchtlingspolitik)
Berlusconi und der Notstand (EU-Flüchtlingspolitik) - Stellungnahme von Wolfgang Wodarg: Ja, es gibt Not bei den Armuts-, Kriegs- und Klimaflüchtlingen, die -wenn sie nicht vorher ertrinken- an Europas südlichen Küsten stranden! Berlusconi's Notstand aber bekämpft die Flüchtlinge und nicht die Fluchtursachen - und schwächt die Demokratie in unserem südlichen Nachbarland noch mehr. (Nachrichten)
04.07.2008 >
Die Entwicklungspolitiker der EU zu Gast im Europäischen Parlament
Die Entwicklungspolitiker der EU zu Gast im Europäischen Parlament - Gemeinsam mit drei Kollegen des Bundestagsausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und als Vertreter meiner Fraktion nahm ich am vergangenen Freitag an der gemeinsamen Sitzung der für Entwicklung zuständigen parlamentarischen Ausschüsse der nationalen Parlamente der Mitgliedstaaten und der Bewerberländer der EU teil. (Nachrichten)
03.07.2008 >
Dauerbrenner: Ein Beitrag zur Friedenssicherung der Zukunft
Dauerbrenner: Ein Beitrag zur Friedenssicherung der Zukunft - (Nachrichten)
03.07.2008 >
POLITIK ANSCHAULICH
POLITIK ANSCHAULICH - NÄCHSTER POLITISCHER FILMABEND mit Dr. Wolfgang Wodarg im Flensburger Kinoplex findet am Montag, dem 21.07.2008 um 19:30 Uhr statt. Der Dokumentarfilm "Essen global" (engl.: "We feed the World" ) wird gezeigt. Anschliessend wird die im Film angesprochene Problematik - der Irrsinn globaler Landwirtschaft: Futtermittel, Agrarsubventionen, Gentechnologie, Überfischung und "Biosprit statt Brot" - mit dem Bundestagsabgeordneten diskutiert. (Nachrichten)
23.06.2008 >
Der Abgeordnete zieht gerade Furchen mit dem Holzpflug
Ausweg aus der Armut - Das Wasserwunder von Purushwadi-persönlicher Bericht - Süsswasserressourcen werden weltweit knapp. Der Kampf ums Wasser bringt neue Konflikte. Menschen in Entwicklungsländern sind von Klimawandel und Dürren schon längst am härtesten betroffen. Deshalb hier ein Praktikumsbericht von Wolfgang Wodarg, der sich in einem kleinen indischen Dorf bereits frühzeitig über Hilfsmöglichkeiten informiert hat. (Nachrichten)
19.06.2008 >
Bildung: eine Chance für Entwicklungsländer
Bildung: eine Chance für Entwicklungsländer - Bildung als Chance für ein besseres Leben! Schulen für eine nachhaltige Entwicklungshilfe! Mit dem Antrag "Förderung von Bildung und Ausbildung – Entwicklungspolitischen Schlüsselsektor konsequent ausbauen" fordere ich gemeinsam mit meinen Kollegen der Großen Koalition ein verstärktes Engagement der deutschen Entwicklungspolitik für Bildung weltweit. (Nachrichten)
16.06.2008 >
Erste Erfolge in der Malaria-Bekämpfung
Erste Erfolge in der Malaria-Bekämpfung - Durch eine erhöhte politische Aufmerksamkeit für die Malaria-Bekämpfung wurde eine Dynamik in Gang gesetzt, die erste Erfolge gebracht hat. Laut einer im Dezember 2007 erschienenen Studie der WHO sind die Malaria-Sterblichkeitsraten in Ländern wie Äthiopien, Sambia oder Ruanda in den letzten drei Jahren gesunken. Dies zeigt, dass der effektive Einsatz von Präventionsmaßnahmen, wie z.B. die massive Verteilung von Moskitonetzen, wirken kann. (Nachrichten)
06.06.2008 >
Früchte der Ölpalme; Wo einst Regenwälder standen, wachsen jetzt in riesigen Monokulturen Pflanzen für
Abstimmung zum EEG - eine zwiespältige Angelegenheit - Heute hat der deutschen Bundestag der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zugestimmt. Auch ich gehöre zu den Befürwortern. Allerdings ist eine entscheidende Problematik, nicht umfassend genug angegangen worden. Der massenhafte Import von Palm- und Sojaöl aus Entwicklungsländern zur Erzeugung von Biokraftstoffen, Strom und Wärme wurde nicht gestoppt. Dazu im folgenden meine Erklärung zur Abstimmung. (Nachrichten)
06.06.2008 > Genauer hingeschaut: Biokraftstoffe und Bioenergie - Biosprit ist gut - Biosprit ist schlecht! Was stimmt? Welches sind die Randbedingungen für eine nachhaltige Nutzung von in Biomasse gespeicherter Sonnenenergie? Hier ein mir von meinem Kollegen Hermann Scheer zur Verfügung gestellter klärender Aufsatz zum Downloaden: (Nachrichten)
27.05.2008 >
Vergessen: Alte Menschen in Entwicklungsländern
Vergessen: Alte Menschen in Entwicklungsländern - "Wir haben die Alten vergessen", stellte Henning Scharf, charismatischer ehemaliger Bürgermeister von Bremen, und Schirmherr von HelpAge, im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung kürzlich fest. HelpAge ist ein internationales Netzwerk, die über die Situation alter Menschen in den armen Ländern informiert und dortige Hilfsprojekte fördert. (Nachrichten)
20.05.2008 >
Die Gier nach Uran und das Elend der Tuareg
Die Gier nach Uran und das Elend der Tuareg - Immer wieder hören wir von Atom-Lobbyisten, dass die Kernenergie die wichtigste Energiequelle sei, die uns vor einer Klimakatastrophe schützen könne. Dabei wird komplett verdrängt, dass Atomenergie immer noch ein entsorgungstechnisches Problem und ein Sicherheitsrisiko und damit eine todbringende Hypothek für unsere Gesundheit und das Leben unserer Kinder darstellt. Dass aber auch schon bei der Erschließung und Gewinnung der für Atomkraftwerke notwendig Uranerze Menschen leiden und gepeinigt werden ist oft gar nicht bekannt. Ich danke deshalb Swenja Ritchie, einer Kennerin der Lebenswelt der Tuareg, die sich vor Ort informiert, Hintergrundinformationen gesammelt und auf meine Bitte eine kurze Darstellung über die menschenrechtlichen Probleme des Uran-Abbaus im Staate Niger zur Verfügung gestellt hat. Dr. Wolfgang Wodarg, MdB (Nachrichten)
19.05.2008 > UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt beginnt heute in Bonn - Heute beginnt in Bonn die UN-Konferenz für biologische Vielfalt. Mit diesem Thema ist die aktuelle und sehr akute Frage eines nachhaltigen Klimaschutzes verbunden, zu dem sich die Industrienationen vor einigen Jahren verpflichtet haben. Konflikte zwischen Energieknappheit, Lebensmittelknappheit und Artensterben werden diese Tagung dominieren und stellen Politiker vor drängende Entscheidungen. (Nachrichten)
18.05.2008 >
Fernsehtipp: 3sat Afrika-Tag
Fernsehtipp: 3sat Afrika-Tag - Am Donnerstag 22. Mai 2008 hat 3sat den Afrika-Thementag. Als Entwicklungspolitiker und Berichterstatter für den Raum Zentralafrika in der Arbeitsgruppe möchte ich Sie vor allem auf die Dokumentarfilme "Darwin´s Nightmare" (21:00Uhr) und "Lost Children" (00:40Uhr) aufmerksam machen. (Nachrichten)
14.05.2008 >
Landlose in hochwassergefährdeten Uferstreifen
Reisspekulanten und Garnelenmafia - Erlebnisse einer Dienstreise - Bangladesh ist eines der ärmsten Länder der Welt und abgesehen von Nepal das ärmste Land Südasiens. Das Land besteht größtenteils aus dem gewaltigen Mündungsdelta der Flüsse Ganges, Brahmaputra und Meghna. Von wachsender volkswirtschaftlicher Bedeutung ist das "Aquafarming", die Zucht von in erster Linie für den Export bestimmten Fischen und Schalentieren. Die ökologischen und letztlich sozialen Kosten dieses neuen Wirtschaftszweigs sind hoch. (Nachrichten)
08.05.2008 >
Bericht aus Argentinien
Mein parlamentarischer Abend mit Greenpeace: Klimaschutz durch Urwaldschutz - Zum Anlass der Plenardebatte zur biologischen Vielfalt am Donnerstagvormittag und im Hinblick auf die Ende Mai stattfindende Vertragsstaaten-Konferenz der UN-Konvention zur biologischen Vielfalt in Bonn fand am Vorabend der Debatte ein parlamentarischer Abend zum Thema Urwaldschutz im Bundestag statt. Die Bundesregierung soll bis Ende 2010 die Präsidentschaft der Bonner Konferenz übernehmen. Als Gastgeber dieses weltweit wichtigen Gipfeltreffens übernimmt Deutschland eine besondere Verantwortung. (Nachrichten)
30.04.2008 >
Wodarg: Der wachsende Markt privater Militärfirmen braucht Kriege!
Wodarg: Der wachsende Markt privater Militärfirmen braucht Kriege! - Solange mit Militäreinsätzen viel Geld zu verdienen ist, bleibt es schwer, Frieden zu schaffen! Söldnerarmeen sind an der Börse notiert, Kampfeinsätze und Spionage sind käufliche Dienstleistungen und sorgen für sagenhafte Gewinne der Investoren. Bei einer Veranstaltung in Rendsburg berichtete MdB Dr. Wolfgang Wodarg vor der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, Sektion Rendsburg im „Pelli-Hof“ (Pressemitteilungen)
28.04.2008 >
Dr. Wolfgang Wodarg, MdB und Dr. Zafrullah Chowdhury, einer der Gründer von GK
Mein Besuch bei der Gesundheitsorganisation Gonoshasthaya Kendra in Bangladesh - Wenn der Staat nichts für die Armen und Kranken tut, dann müssen wir aktiv werden! Gonoshasthaya Kendra (GK) Alternative zeigte in Bangladesh neue Wege der Gesundheitsversorgung in armen Ländern auf. Mein Besuch des genossenschaftlich organisierten Gesundheits-Unternehmens in Bangladesch kam durch Vermittlung von Medico International zustande, die schon seit der Anfangsphase in der gesundheitlichen Entwicklungshilfe mit GK zusammenarbeiten. (Nachrichten)
25.04.2008 >
MdB Wodarg zum Welt-Malaria-Tag:
MdB Wodarg zum Welt-Malaria-Tag: "Nicht nur reden, sondern handeln!" - "Wir dürfen nicht zusehen, wie Millionen Menschen in armen Ländern an Infektionskrankheiten wie Malaria sterben, die wir durch Forschung, Entwicklung neuer Arzneimittel, Insektenschutz und konsequente Aufklärung retten könnten," fordert der Gesundheits- und Entwicklungspolitiker Dr. Wolfgang Wodarg anlässlich des heutigen Welt-Malaria-Tages. (Pressemitteilungen)
24.04.2008 >
Mehr Forschung für die Krankheiten der Ärmsten!
Mehr Forschung für die Krankheiten der Ärmsten! - Anlässlich der Verabschiedung des Antrages "Deutschlands globale Verantwortung für die Bekämpfung vernachlässigter Krankheiten - Innovation fördern und Zugang zu Medikamenten für alle sichern" der Koalitionsfraktionen erklärt Dr.Wolfgang Wodarg, der Initiator und Verfasser dieses Antrages: (Pressemitteilungen)
22.04.2008 >
 Deutschlands Verantwortung für die Bekämpfung von vernachlässigten Krankheiten: der Zugang zu Medikamenten soll für alle gesichert werden!
Deutschlands Verantwortung für die Bekämpfung von vernachlässigten Krankheiten: der Zugang zu Medikamenten soll für alle gesichert werden! - Nächste Woche in Genf laufen für die Kranken in armen Ländern wichtige Verhandlungen: die zwischenstaatliche Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Entwicklung einer bedarfsgerechten Forschung will alternative Mechanismen zum aktuellen Patentsystem vorschlagen. Offenbar stellen Patente kein genügender Anreiz zu einer innovativen medizinischen Forschung seitens der Pharmaunternehmen dar. Bei der Genfer Debatte soll die Bundesregierung auch vertreten sein. Zu diesem Anlass leitete ich vor einigen Wochen eine parlamentarische Initiative zu diesem Thema ein; der daraus resultierende Antrag soll morgen in erster Lesung ins Plenum eingebracht werden. (Nachrichten)
21.04.2008 >
Auch in Entwicklungsländern können lebensrettende Medikamente hergestellt werden, wenn nicht Pharmamonopole das verhindern.
Protest: Münchner Aids-Hilfe verweigert eine Spende von Abbott! - Im vergangenen Jahr hatte Thailand eine Zwangslizenz zur Umgehung des Patents auf ein neues Aids-Medikament der Firma Abbott erlassen müssen. Die Erteilung von Zwangslizenzen erlaubt die lokale Produktion generischer Versionen patentgeschützer Medikamente. Durch diese Regelung können Menschen versorgt werden, die sonst keinen Zugang zu bezahlbaren Medikamenten hätten. Laut Ärzte ohne Grenzen sind dadurch die Behandlungskosten mit dem neuen Medikament von 2.800 US-Dollarg pro Jahr und Patient auf 695 Dollar gesunken. Nachdem die thailändische Regierung den Erlass der Zwangslizenzen ankündigte, kam Druck von der Pharmafirma. (Nachrichten)
20.04.2008 >
Mein Besuch bei den Säureopfern in Bangladesch
Mein Besuch bei den Säureopfern in Bangladesch - Antlitze, die aufgelöst, verätzt mit Narben verzerrt sind. Das Gesicht und der Oberkörper sind eine große Wunde, entstellt, gedemütigt. Die Opfer sind meist Frauen, die sich ihren Männern widersetzt haben, die nicht gefügig sein wollten, wie der alte Brauch es vorschreibt oder die wegen Land- und Mitgiftstreitigkeiten Ziel von Racheakten wurden. In Bangladesch wurde es vor einigen Jahren Mode, sich an Frauen mit Säure zu rächen. Hunderte von Opfern, von denen einige die schmerzhaften Verätzungen nicht überleben. Ich habe gesehen, mit welcher Hilfsbereitschaft und mit welchem Engagement Frauen in Bangladesch die Hilfe für die Opfer bereitstellen. Ein Beispiel, welches hohe Achtung verdient! (Nachrichten)
15.04.2008 >
Wahlkampf in Nepal
Nepal´s grosse Chance - Bei der Wahl einer Verfassungsgebenden Versammlung in Nepal zeichnet sich ein klarer Sieg der CPN-M, die aus den früheren maoistischen Rebellen hervorgegangen sind. Das nepalesische Parlament hatte Ende Dezember für die Abschaffung der seit Jahrhunderten bestehenden Monarchie gestimmt. Mit der Wahl zwei Jahre nach der Entmachtung des Königs Gyanendra hatte die Bevölkerung Nepals am Donnerstag den Grundstein für ein neues politisches System gelegt. Ich habe Nepal mit einer kleinen Delegation aus dem Bundestag unmittelbar vor den Wahlen besucht und mit den wichtigsten Akteuren gesprochen. (Nachrichten)
14.04.2008 >
Tibets Klöster abgeriegelt - Abgeordnete besuchen Krisenregion
Tibets Klöster abgeriegelt - Abgeordnete besuchen Krisenregion - Auf der Suche nach Schutz vor dem chinesischen Regime haben viele Tibeter lange Zeit in Nepal Obdach gefunden. Sie sind dort gut integriert. Doch auf Proteste gegen China reagiert Nepals Führung brutal. Folgender Artikel erschien in leicht gekürzter Version im überregionalen Teil des Flensburger Tageblatts vom 08.04.2008 als Tagesthema auf der Seite 7. (Pressemitteilungen)
13.04.2008 >
Endlich Darfur helfen!
Endlich Darfur helfen! - Heute findet der fünfte, internationale Aktions-/Gedenktag, zum immer noch andauernden Völkermord in der sudanesischen Provinz Darfur statt. Völkermord, Vertreibung und die Qualen der dort lebenden Menschen müssen endlich gestoppt werden! Ziel der Demonstrationen und weiteren Aktionen die heute stattfanden, ist es die Menschen in aller Welt auf diese Tragödie aufmerksam zu machen. Wir alle machen uns schuldig, wenn wir dem Morden länger zuschauen! (Nachrichten)
10.04.2008 > Skandal um den illegalen Einsatz deutscher Sicherheitskräfte in einer privaten Sicherheitsfirma in Libyen - In der sog. Libyen-Affäre soll eine deutsche ostfriesische Sicherheitsfirma 2005 und 2006 aktive und ehemalige Polizisten und Soldaten eingesetzt haben, um Sicherheitskräfte Libyens zu schulen. Mit diesem Auftrag in Libyen soll die Firma 1,6 Mio. Euro verdient haben. Es ist ein klarer Beispiel dafür, inwieweit der zunehmende Einsatz von privaten Unternehmen in einem Bereich, der sonst in der Verantwortung der Staaten liegt, aus dem Ruder laufen kann. (Nachrichten)
31.03.2008 > Private Militär und Sicherheitsfirmen gefährden das staatliche Gewaltmonopol und damit die Demokratie! - Es sind längst keine Touristen mehr, die am Bagdader Flughafen landen. Die meisten Passagiere tragen Wüstenstiefel. Die zur Schau gestellten Muskelpakete und das kurz geschorene Haar lassen auf ihren Beruf schließen: es sind jedoch keine Soldaten der Koalitionsstreitkräfte, es sind moderne Söldner. Nach einer anregenden Diskussion im Rahmen eines politischen Filmabends zu den Themen „Gewaltökonomie“ und Privatarmeen im Flensburger „KINOPLEX“, hier eine thematische Nachbereitung zu einem für das Überleben unserer demokratischen Staaten wichtigen Thema: (Pressemitteilungen)
16.03.2008 >
Karlheinz Böhm und Dr. Wolfgang Wodarg (v.l.)
Herzlichen Glückwunsch, Karlheinz Böhm! Zum 80. Geburtstag alles Gute! - Der Schauspieler Karlheinz Böhm feiert heute seinen achtzigsten Geburtstag. Er hat vor siebenundzwanzig Jahren in Äthiopien die Rolle seines Lebens gefunden: Mit seiner Stiftung "Menschen für Menschen" hat er Millionen Kindern, Frauen und Männern die Chance auf ein besseres Leben geschenkt. (Nachrichten)
11.03.2008 >
Mit Bono für Afrika
Mit Bono für Afrika - Der Rockstar Bono (U2) war gestern zu Besuch in der SPD-Bundestagsfraktion. Er war gekommen, um die Abgeordneten der SPD für ihren Einsatz bei der Armutsbekämpfung zu loben. Sein Lob war gleichzeitig eine eindrucksvolle Mahnung, mit dem deutschen Engagement für die Armutsbekämpfung nicht nachzulassen. Als Zuständiger für Afrika und den Kampf gegen HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria im Entwicklungsausschuss habe ich mich für den politischen Rückenwind bei Bono persönlich bedankt. (Nachrichten)
09.03.2008 >
POLITIK ANSCHAULICH: Politischer Film im Kinoplex
POLITIK ANSCHAULICH: Politischer Film im Kinoplex - Heute,am 17.3.2008 um 19:30 Uhr beginnt eine Serie Politischer Filmabende mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg im Flensburger KINOPLEX: Auf Anregung von Schülerinnen und Schülern biete ich ab März jeden dritten Montag im Monat einen interessanten Spielfilm mit politisch brisanten Themen an. Im Anschluss wird das Thema mit den Zuschauern diskutiert. Als ersten Film zeigen wir "Blood Diamond". (Nachrichten)
08.03.2008 >
Zum Weltfrauentag
Zum Weltfrauentag - Heute, am 8. März, wird weltweit der internationale Frauentag gefeiert. Er entstand im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. (Nachrichten)
25.02.2008 >
GTZ-Projekt für Frauen in Afghanistan
Hintergrundinformationen zum deutschen Engagement in AFGHANISTAN - In letzter Zeit ist viel über ein erweitertes Engagement von deutschen Truppen in Afghanistan im Rahmen der ISAF die Rede. Dabei geht es nicht nur um das militärische Engagement, sondern auch um den entwicklungspolitischen Wiederaufbauprozess, der dazu beitragen soll, eine nachhaltige soziale und wirtschaftliche Infrastruktur langfristig zu fördern. Zwei Hintergrunddokumente der Bundesregierung geben Informationen zum deutschen Engagement (Nachrichten)
19.02.2008 >
Dorfkinder Äthiopien
Die Kinder in der Welt brauchen UNICEF - trotzdem! - Bei der Ehrenamtsmesse in Flensburg war die Enttäuschung der ehrenamtlichen Helfer am UNICEF-Stand deutlich spürbar. Die Flensburger Arbeitsgruppe (www.flensburg.unicef.de/) hat viele Jahre gute Areit geleistet und diesen Ärger nicht verdient! Dort, wo die Kinderrechte verteidigt und vertreten werden müssen, trägt UNICEF dazu bei, die Kindersterblichkeit zu senken, Schulbildung zu fördern und den Kindern den Zugang zur Gesundheit, Kultur und Sport möglich zu machen. (Nachrichten)
06.02.2008 >
Kleine Mädchen vor Genitalverstümmelung schützen!
6. Februar: Internationaler Tag gegen Weibliche Genitalverstümmelung - Anlässlich des internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung unterstütze ich die Forderung nach mehr Hilfe für die betroffenen Frauen und Mädchen. Sie brauchen mehr Schutz vor unmenschlichen Zwangseingriffen, mehr Aufklärung, Prävention und Rehabilitation! (Nachrichten)
31.01.2008 >
Schockierender Fall von illegalem Organhandel in Indien zeigt die Notwendigkeit internationaler Bekämpfung des Menschen- und Organhandels
Schockierender Fall von illegalem Organhandel in Indien zeigt die Notwendigkeit internationaler Bekämpfung des Menschen- und Organhandels - In Indien sind schwere Fälle von illegalem Organhandel bekannt geworden: Armut wurde ausgenutzt oder Gewalt angewendet um für meist ausländische reiche Patienten, Organe zur Transplantation zu gewinnen. Die Not mittelloser Menschen soll dort ausgenutzt worden sein, um von ihnen Nierenspenden zu erpressen. (Nachrichten)
27.01.2008 >
Welt-Lepra-Tag
Welt-Lepra-Tag - Anlässlich dieses Tages möchte ich meine Solidarität mit den vielen Leprakranken dieser Welt und meine Unterstützung für die wichtige Arbeit der DAHW zum Ausdruck bringen! Ich schliesse mich dem Aufruf an, den Kampf gegen vergessene Krankheiten, Krankheiten der Armut, zu unterstützen! (Nachrichten)
25.01.2008 >
NEIN! zum Einsatz der Bundeswehr als schnelle Eingreiftruppe in Afghanistan
NEIN! zum Einsatz der Bundeswehr als schnelle Eingreiftruppe in Afghanistan - Am 24.01.2008 fand im Bundestag eine Debatte zum Einsatz von Bundeswehrkampftruppen in Afghanistan als Quick-Reaction-Forces (schnelle Eingreiftruppe) statt. Jetzt bat die Nato die Bundesregierung offiziell um die Entsendung 250 Soldaten in den Norden Afghanistans. Voraussichtlich wird Deutschland die schnelle Eingreiftruppe von Juli an stellen. Es wäre nach den Tornados eine erneute Erweiterung des Aufgabenspektrums der Bundeswehr am Hindukusch. Einen Einsatz von deutschen Truppen innerhalb dieser Eingreiftruppe halte ich für falsch. (Nachrichten)
18.01.2008 > Das Internationale Jahr der Sprachen 2008 - Jedes Jahr sterben auf der Welt zehn kleine Sprachen. Die UNESCO setzt daher das Jahr 2008 unter das Zeichen der Sprachen. Fünf Sprachen werden in Schleswig-Holstein gesprochen - mehr als in jedem anderen Bundesland : Hochdeutsch, Niederdeutsch, Dänisch, Friesisch - in mehr als neun Mundarten - und Romanes. Die Sprachen der Minderheiten und Volksgruppen in Schleswig-Holstein sind seit 1999 durch die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen geschützt. (Nachrichten)
17.01.2008 > Charles Taylor : Ein Kriegsverbrecher vor Gericht - Zum ersten Mal muss sich ein ehemaliger Staatschef aus Afrika wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen vor dem internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verantworten. (Nachrichten)
10.01.2008 > Die Europäische Union fördert Nichtregierungsorganisationen im entwicklungspolitischen Bereich - Im Dezember letzen Jahres machte die EU-Kommission eine NRO-Datenbank namens PADOR für die Öffentlichkeit über das Internet zugänglich. (Nachrichten)
Zum Thema
  • EU negotiates in India on behalf of Big Pharma and trades away Access to Medicines10.02.2011 | An alarming blog by Els Torreele, the Director of the Access to Essential Medicines Initiative of the Open Society Public Health Program:
    Recent news reports on negotiations between India and the European Union on a proposed free trade agreement (FTA) have many health and human rights experts worried that millions of people may be left without access to life-saving medicines. Indeed people in low-resource countries are critically dependent on affordable medicines produced by India, which for that reason has been dubbed the “pharmacy of the developing world.” If, as reports indicate, EU negotiators succeed in pressuring India to beef up intellectual property protection at the expense of public access rights for life-saving drugs, the FTA would seriously undercut India’s ability to produce generic, low-cost drugs, with detrimental effects on access to medicines for the developing world. mehr »