Infobrief 06/2008
23.10.2008: Was wir nicht mit eigenen Sinnen erleben, wird uns durch Medien vermittelt. Sie formen die Bilder in unseren Köpfen und beeinflussen öffentliche Meinung. Dabei spielen Macht und Markt eine einflussreiche Rolle. Doch Demokratie kommt von unten und aus unserer SPD darf kein Wahlverein werden. Viel Spaß also im (noch) unabhängigen Medium "Internet". Hier der neue Infobrief 06/2008 zum download:
Liebe Leserinnen und Leser, Genossinnen und Genossen,
als ich den Veranstaltungstermin mit Ottmar Schreiner zum Thema „Armut“ verabredete, wusste ich noch nicht, dass der OECD-Armutsbericht für Deutschland derart alarmierende Ergebnisse liefern würde. Unsere Gesellschaft spaltet sich immer mehr in arm und reich und auch in der großen Koalition haben wir diese Entwicklung nicht bremsen können.
Wir verhinderten Schlimmeres durch einen Rettungsplan für Banken und Sparkassen, aber wir haben die spielsüchtigen vaterlandslosen Gesellen an den Börsen dieser Welt noch nicht in ihre Schranken verwiesen. Was zu tun ist – und zwar dringend – ist jedoch genau dieses. Hierzu habe ich für Euch notwendige Forderungen und Maßnahmen zusammengestellt, und auch auf meiner Homepage veröffentlicht.
Schon durch eine Sperrung der „Oasen“ für Steuerflüchtige wären genug Gelder mobilisierbar, um ein nachhaltiges Strukturprogramm zu finanzieren, welches wir zur Erhaltung von Arbeitsplätzen und zur Umgestaltung unserer Gesellschaft, für mehr Bildung, Energiewende und Armutsbekämpfung dringend benötigen.
In den letzten Wochen war es sehr ermutigend zu sehen, wie meine Fraktion sich mehrfach mit guten Argumenten und Selbstbewusstsein gegen faule Koalitions-Kompromisse durchgesetzt hat. Wir wollen den sozialen Zusammenhalt stärken und unsere SPD zur kräftigsten Partei machen. Wir können das!
Was wir nicht mit eigenen Sinnen erleben, wird uns durch Medien vermittelt. Sie formen die Bilder in unseren Köpfen und beeinflussen öffentliche Meinung. Dabei spielen Macht und Markt eine einflussreiche Rolle. Doch Demokratie kommt von unten und aus unserer SPD darf kein Wahlverein werden. Viel Spaß also im (noch) unabhängigen Medium „Internet“.
Liebe Genossinnen und Genossen, am 8. November in Harrislee entscheidet Ihr, wer Euch in den nächsten Jahren in Berlin vertreten soll. Ich bin einer von Euch und stehe für die Interessen derer, die auf Solidarität angewiesen sind. Ich bin bereit für Euch und mit Euch weiter für soziale, demokratische und gerechte Politik zu kämpfen und werbe deshalb um Euer Vertrauen und Eure Unterstützung.
Mit herzlichen Grüßen,





