Hurra, CDU zum Aufgeben gezwungen! Die Energiewende ist möglich!

24.06.2009: Erst wollten sie das CO2-Endlager in Schleswig-Holstein durchsetzen, dann haben sie sich von den Bürgerinitiativen zur Umkehr zwingen lassen und jetzt hoffen sie, nach der Wahl ohne SPD und Grüne ihre rückwärtsgerichtete Energiepolitik durchsetzen zu können. Da wird nichts draus! Wir kämpfen weiter für eine verantwortungsbewusste Energiewende ohne neue Kohlekraftwerke!

Bäume sind immer noch die besten CO2-Speicher. Hier in Buchen-Ausführung.

Als Koalitionspartner hat die SPD gegen die Endlagerung von CO2 im Boden gekämpft, zur Verhinderung dieses Projektes hohe Hürden aufgebaut und die Beschränkung auf höchstens eine Versuchsanlage angeboten. Meiner Meinung nach war das schon zu viel Entgegenkommen von uns.

Ein klares NEIN zu neuen Kohlekraftwerken und ein JA hin zu möglichst dezentraler Energieversorgung aus regenerativen Quellen muss unser aller Ziel bleiben. Bestehende Kohlekraftwerke sollen auslaufen und so wenig wie möglich CO2 in die Luft blasen dürfen.

Heute habe ich in Straßburg mit einer Delegation aus dem Sonnenland Algerien gesprochen, die großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit Deutschland im Bereich regenative Energie bekundet hat. Ich habe vorgeschlagen, dass die Universitäten in Flensburg und in Algier zu diesem Thema Kontakt aufnehmen und ein gemeinsames Projekt zur Ausbildung von Ingenieuren und Fachkräften für Energietechnik in Angriff nehmen.

Das Echo war sehr positiv und ich werde weitere Gespräche führen und "am Ball" bleiben.

Es gibt so viel Energie, die uns jeden Tag kostenlos von der Sonne geliefert wird. Wir müssen sehr schnell aufhören, wertvolle fossile Materialien zu verschwenden.

Ich freue mich sehr, dass dieses wichtige Thema nicht zuletzt durch unsere regionale Betroffenheit ganz im Vordergrund des politischen Interesses auch bei jenen Menschen steht, die bisher noch keinen Zugang dazu fanden. Wir wollen die Energiewende - und wir schaffen das! Herzliche Grüsse aus Straßburg vom Europarat!

Ihr/Euer

Wolfgang Wodarg

"Solar-Park" neben den Gebäuden des Europarates in Straßburg

  • Seite bei Twitter teilen
  • Seite bei Facebook teilen
  • Seite bei StudiVZ teilen
  • Seite bei MySpace teilen
  • Seite bei Mister Wong bookmarken
  • Seite bei del.icio.us bookmarken
  • Seite bei Google bookmarken
  • Seite bei Live bookmarken
  • Seite bei YahooMyWeb bookmarken