PRESSE-ECHO: Ausnahmen für Museumsschiffe

10.08.2009: Hier ein Artikel aus der heutigen Ausgabe des Flensburger Tageblattes (Seite 9) über den Einsatz des Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg für den Erhalt der Traditionsschifffahrt.

shz/Flensburg Erschienen heute im Flensburger Tageblatt, Seite 9:

Ausnahmen von den dänischen Bestimmungen für Schiffs-Sicherheit hält der Flensburger Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg insbesondere für Museumsschiffe für sinnvoll. Zur dänischen Regelung, Museumsschiffen das Anlaufen dänischer Häfen zu verbieten, wenn sie nicht modernste Sicherheitsbestimmungen (Solas) erfüllen, erklärt Wodarg in einer Pressemitteilung: "Die Traditionsschifffahrt muss über nationale Grenzen hinweg erhalten und gefördert werden. Die Betreiber brauchen Rechtssicherheit für die Zukunft." Im Rahmen der "Blackflag-Aktion" für die Erlaubnis zum Anlegen sicherte Wodarg der Gemeinsamen Kommission für historische Wasserfahrzeuge (GSHW) seine Unterstützung zu. "Ich habe mich bereits mehrfach mit meinem Parteikollegen, dem Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee über die Problematik unterhalten und ihn gebeten, in dieser Sache tätig zu werden", so Wodarg weiter. "Insbesondere in meinem Wahlkreis setze ich mich für die Belange der Schiffe ein." Ob an Bord der "Alexandra" oder der "Störtebecker" spreche er mit den Betreibern und habe ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Probleme. ____________________________________

Hier eine ältere Pressemitteilung der Organisatoren der Aktion BLACKFLAG:

1000 Unterschriften für neue Verhandlungen

Beachtliche internationale Unterstützung fand die Aktion BLACKFLAG während der Kieler Woche. Um auf die zunehmende Uneinigkeit der europäischen Staaten bei der gegenseitigen Anerkennung der nationalen Vorschriften aufmerksam zu machen, hatten mehr als 90 Segler und Dampfer aus Deutschland, Schweden, Finnland, Dänemark und den Niederlanden die schwarze Flagge mit dem weißen Fragezeichen gesetzt.

Spontan erklärten sich bis Sonntag Abend über 1000 Mitsegler durch ihre Unterschrift mit der Forderung der Eigner und der GSHW solidarisch: „Traditionsschiffe brauchen eine sichere Rechtsgrundlage, damit auch weiterhin die Fahrt über nationale Grenzen hinaus möglich ist.“ Die bisher gesammelten Unterschriftenlisten werden nun an die verantwortlichen Politiker weiter gegeben.

Zu den prominenten Befürwortern des Appells gehören auch der Präsident des schleswig- holsteinischen Landtags, Martin Kayenburg, und der Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg aus Flensburg. Beide waren schon mehrmals auf Traditionsschiffen, um sich über deren Probleme vor Ort zu informieren. Kayenburg, der die Schirmherrschaft für die umfangreiche Restaurierung des 80-jährigen Kieler Dreimastschoners „Thor Heyerdahl“ übernommen hatte, sagte seine Unterstützung auch bei der Aktion „BLACKFLAG“ zu. Und Wodarg schrieb in einer Presseerklärung: „Es ist nicht hinnehmbar, dass Nachbarn auf beiden Seiten enger Förden und Belte in Bezug auf ihre gemeinsame maritime Tradition nicht fürsorglicher zusammenwirken.“

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