Schweigen im deutschen Pharma-Dickicht - wer mitmacht wird befördert

04.05.2010: Weltweit wird die skandalöse Fehlfunktion der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) diskutiert. Dabei steht besonders der starke Einfluss von Wissenschaftlern auf diese UN-Behörde im Vordergrund, deren Institute oft in erheblichem Umfang von Finanzmitteln der Pharma-Industrie leben.

Auch die WHO selbst ist offenbar zunehmend abhängig von solch einer "Drittmittel-Finanzierung", die als Public Private Health Partnership seit etwa 10 Jahren den Einfluss der Arzneimittel- und Impfstoffindustrie in Genf erheblich ausgeweitet hat. Mit dem Trick, eine normale Grippe zur "Pandemie" aufzubauschen, haben Impfstoffhersteller, Grippemittel-Hersteller und als Werbeträger für die Pharmaindustrie auch zahlreiche Medien sehr viel Geld in die Taschen Ihrer Aktionäre schaufeln können.

Jetzt gibt es weitere Meldungen aus Australien, dass es bei einer nicht hinnehmbaren Zahl von gegen "Schweinegrippe" geimpften Kindern zu ernsten Nebenwirkungen gekommen sei.

Unabhängige wissenschaftliche Netzwerke werden diesen alarmierenden Meldungen nachgehen. Sie berichten aber jetzt bereits, dass die Überwachung der Nebenwirkungen von Impfungen sehr unsystematisch und in vielen Ländern wenig aussagekräftig sei.

Eine Weltgesundheitsbehörde, die empfiehlt, millionenfach gesunde Kinder mit neuartigen Impfstoffen zu impfen, ohne die Überwachung deren Nebenwirkungen weltweit in ausreichender Qualität zu sichern, handelt unverantwortlich.

Dieses um so mehr, als es bisher kaum Daten über den Nutzen dieser Impfung bei Kindern gibt.

Wir wissen es: schon oft ist die Pharma-Industrie in Ihrem Profithunger über Leichen gegangen und hat sogar warnende Studien unterschlagen, um ihre Drogen auf den Markt zu werfen.

Schutz gegen profithungrige Pillen- und Impfstoffhändler sollten die nationalen und internationalen Behörden bieten. Diese haben, wie auch die WHO im Falle der "Schweinegrippe", in vielen Ländern völlig versagt.

In Deutschland sind die Regierungs-Professoren Löwer und Kurth, sowie deren Stellvertreter und Nachfolger zur Verantwortung zu ziehen.

Professor Löwer wurde übrigens trotz (wegen?) seines pharmafreundlichen Mitmachens inzwischen zum Leiter der deutschen Arzneimittelzulassungsstelle berufen.

Er ist offenbar der Wunschkandidat wichtiger kontroll- und kritikscheuer Industrielobbyisten und deren Freunde im Bundesministerium für Gesundheit.

In Deutschland schläft das Parlament. Die Medien berichten nur selten und zaghaft und scheinen sich die lukrativen Anzeigen- und Werbekunden aus der Pharmabranche nicht vergraulen zu wollen.

Selbst die Opposition ist offenbar ängstlich, dass bei diesem Thema deutlich wird, dass sie sich in der vorigen Legislaturperiode - von der linken bis zur rechten Seite des Parlamentes - hat verschaukeln lassen.

Gleichwohl, es gibt das Wissen um die Zusammenhänge und es wird bald den Bericht des Europarates geben. Mal sehen, was Deutschland aus dieser hunderte von Millionen Euro kostenden Affäre lernen wird.

Mir tun die vielen tausend Menschen leid, die voller Vertrauen auf die Gesundheitsbehörden brav zur Impfung gegangen sind und zum Teil schwere Nebenwirkungen in Kauf nehmen mussten.

Dank allen Ärztinnen und Ärzten, die kritisch waren und mit ihrer Unbestechlichkeit dafür gesorgt haben, dass weitaus weniger "Pandemie-Impfungen" injiziert wurden, als von Regierung und Industrie eingeplant!

Hier nochmals ein Hinweis auf gute Medienberichte, welche in anderen Ländern die Diskussion um verlässliche Gesundheitsbehörden bereits in Gang gebracht haben.

Il fantasma della pandemia ist ein Dokumentarfilm des staatlichen Schweizer Fernsehsenders RSI La 1 auf italienisch, der sehr schön den Diskussionsstand und die Problematik der "Kooperation" zwischen WHO und Pharmaindustrie wiedergibt.

Und hier jetzt auch auf deutsch...

Und eine eindrucksvolle Zusammenfassung im Schweizer Fernsehen: videoportal.sf.tv/video?id=69300495-2647-478c-827c-6edd9cf1c77d

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