Praktikum in Berlin

04.04.2009: Der 16-Jährige Schüler Flemming Dose aus Flensburg hat vom 23.3.09 bis zum 3.4.09 ein Praktikum im Berliner Büro des Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg absolviert. Hier ist sein Bericht:

Mein Name ist Flemming Dose, ich bin 16 Jahre alt und besuche die 10. Klasse der Duborg-skolen, dem Gymnasium der dänischen Minderheit in Flensburg. In diesem Schuljahr bekamen wir die Gelegenheit ein zweiwöchiges Schülerpraktikum zu absolvieren und da ich mich sehr für Geschichte und das tägliche Politikgeschehen interessiere, entschied ich mich, mich bei Wolfang Wodarg's Wahlkreisbüro in Flensburg zu bewerben. Überraschend schnell bekam ich eine Zusage und das Angebot, das Praktikum im Berliner Büro zu absolvieren, was ich natürlich gerne annahm. So machte ich mich auf den Weg in die Hauptstadt, in der Hoffnung, zwei interessante Wochen zu erleben.

Am 23. März begab ich mich also zum Bürogebäude „Unter den Linden 50“, wo ich sogleich von Wolfgang Wodarg's Mitarbeitern freundlich in Empfang genommen und über das informiert wurde, was in den kommenden zwei Wochen auf mich zukommen würde. Außerdem bekam ich verschiedene Materialien, wie z.B. die Broschüre „Parlamentsdeutsch“, die mir meinen Aufenthalt erleichtern sollten sowie einen Hausausweis, mit dem ich in den zwei Wochen meines Praktikums im Reichstagsgebäude und den dazugehörigen Häusern ein und aus gehen und mich in allen Räumen bewegen konnte, die einem sonst verwehrt bleiben. Gleich am selben Tag konnte ich Wolfgang Wodarg zu einem Hearing des Rechtsausschusses (COE) im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus zum Thema Stand der Menschenrechte in Europa begleiten.

Im Laufe meines Praktikums durfte ich zwei Sitzungen im Plenarsaal von der Besuchertribüne aus verfolgen, Wolfgang Wodarg zu den Sitzungen der Ausschüsse für Gesundheit und für Entwicklungspolitik und zu weiteren nicht minder interessanten Terminen begleiten. Einen Höhepunkt während meines Praktikums stellte ein Einblick in die Fraktionssitzung der SPD dar. Besonders überraschte mich hier der entspannte Umgangston, den die SPD-Abgeordneten untereinander pflegten.

Wenn ich an diese zwei Wochen zurück denke, bin ich der Meinung, dass ich die Wahl meines Praktikumsplatzes nicht hätte besser treffen können. Man bekommt schließlich nicht jeden Tag die Möglichkeit, die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten hautnah mitzuerleben.

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