Bildung/Jugend
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| 25.12.2010 | > | Regierung in Bosnien-Herzegovina verzögert notwendige Untersuchung nach Impfschäden - Bei meinem Besuch Mitte Dezember in Sarajevo hatte ich Gelegenheit eine dortige Eltern-Initiative zu besuchen, die sich unter schwierigen Bedingungen für die Aufklärung schwerer Impfschäden bei Kindern einsetzt. Es fehlt an Mitteln, an der Bereitschaft der staatlichen Gesundheitsbehörden zur Kooperation und am Interesse derer, die den Impfstoff "gespendet" haben. Zum Glück fehlt es den Betroffenen nicht an Mut, für Gerechtigkeit und Hilfe zu kämpfen. Das ist wichtig, weil die verdächtigten Impfstoffe angeblich immer noch benutzt werden. Hier ein Aufruf an die Verantwortlichen, der als Solidaritätsadresse mit den Eltern der betroffenen Kinder gedacht ist. (Nachrichten) |
| 02.12.2010 | > | Palliative Care in der Schweiz: In jedem Tal anders - Man sollte meinen, in einem überschaubaren Land mit unter acht Millionen Einwohnern setzt sich der überzeugende Ansatz von Palliative Care in kurzer Zeit flächendeckend durch. Auf dem nationalen Palliativ Care Kongress 2010 in Biel wurden Besucher eines Besseren belehrt. Eine Vielfalt unterschiedlichster kultureller Muster führt in der Schweiz offenbar auch zu einer Vielfalt von Palliative Care Ansätzen. Von durch Hausärzte und Pflegekräfte initiierten bottom up Lösungen bis zu institutionell aufgepfropften Versorgungsvarianten war in Biel alles vertreten. Die kantonale Vielfalt war verblüffend. Auffällig: die Rolle des Ehrenamtes im Bereich von PC scheint in der Schweiz - im Vergleich zur Bedeutung in Deutschland - eine weit geringere Rolle zu spielen. Hier die Essenz meines Bieler Beitrages und die in der Schweiz gezeigten Schaubilder zum Nachlesen. (Nachrichten) |
| 04.11.2010 | > | Transparency Deutschland fordert Verbot von "Anwendungsbeobachtungen" - (Berlin) - Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland fordert das Verbot von "Anwendungsbeobachtungen". "Anwendungsbeobachtungen" bezeichnen die Honorierung von Ärzten für die Verordnung von zugelassenen Produkten durch Arzneimittelhersteller. Sie haben nichts mit klinischen Prüfungen von Arzneimitteln zu tun. Pharmavertreter bieten Anwendungsbeobachtungen vor allem niedergelassenen Ärzten an, um diesen - gegen Entgelt - die Verschreibung von Medikamenten ihres Auftraggebers nahezulegen. Bisher wurden sie aufgrund des Drucks der Arzneimittelhersteller noch nicht verboten. (Nachrichten) |
| 04.11.2010 | > | Privatisierungsfalle - Irre ist, wer sich fangen lässt! - Zur geplanten Integration eines Pharma-Riesen in die regionale Versorgung psychisch Kranker
Kapitalanleger aus aller Welt freuen sich seit Jahren über eine zunehmende Deregulierung des Deutschen Gesundheitswesens und sehen weitere fette Profite mit kranken Deutschen. Jetzt möchte ein in der Schweiz ansässiges Unternehmen, welches seinen Geldgebern hohe Renditen verspricht, speziell für an Schizophrenie erkrankte AOK-Versicherte in Niedersachsen ein Versorgungsnetz aufbauen. Die Initiative kommt von einem mächtigen Arzneimittel-Hersteller der einen Großteil seiner Umsätze mit Psychopharmaka macht. Müssen die armen Irrenden bei der AOK in Niedersachsen jetzt alle Risperdal und Haloperidol von Janssen-Cilag verordnen bzw. schlucken? (Nachrichten) |
| 26.09.2010 | > | Summer Factory - ein echter Erfolg - Über 300 TeilnehmerInnen kamen gestern zur Summer Factory des Instituts Solidarische Moderne (ISM) nach Frankfurt, um in den 17 Workshops mit 70 BildungsexpertInnen über bildungspolitische Probleme und Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsam Kernthesen zu formulieren. Hier der Text aus dem aktuellen Newsletter des ISM: (Nachrichten) |
| 25.09.2010 | > | Summer Factory des Institutes Solidarische Moderne: Wir wollen Forschung, der man mit Recht vertrauen kann - Im Workschop Nr. 9 der Summer Factory, die gestern heute und morgen an der Uni in Frankfurt/Main stattfindet haben wir eine spannende Diskussion geführt, bei der erfahrene Wissenschaftler zu Wort kamen. Drei Experten aus medizinischer, ökologischer und aus der Energie-Forschung zeigten übereinstimmend die verheerenden Auswirkungen einer durch ökonomische Interessen verzerrten Forschung und Lehre auf und entwickelten Strategien und Vorschläge um die Wahrhaftigkeit und Redlichkeit von Forschung in öffentlichem Interesse sicher zu stellen. (Nachrichten) |
| 15.09.2010 | > | Termine - Ich möchte Sie herzlich zur Internationalen Konferenz "Global-Gerecht-Gesund", zur Großdemo "Atomkraft: Schluss jetzt!"(beide am 18.09. in Berlin), zur Summer Factory des ISM (24.-26.9. in Frankfurt a.M.) und zum Kongress "Öffentlichkeit und Demokratie" (1.-3. 10. in Berlin) einladen. (Nachrichten) |
| 12.09.2010 | > | Die Würde alter und gebrechlicher Menschen schützen - Ein internationales Netzwerk von Pflegekräften, PolitikerInnen, ÄrztInnen und anderen, die für alte und gebrechliche Menschen Verantwortung tragen, hat sich europaweit organisiert, um für die Würde alter und gebrechlicher Menschen zu sorgen und sich für bessere Strukturen und Lösungen in allen europäischen Ländern einzusetzen. In Bergen/Norwegen fand ein beeindruckender Kongress dieser engagierten Praktiker statt. Hier der Link zum Dignity Center in Bergen und ein kurzer Bericht. (Nachrichten) |
| 13.07.2010 | > | Stoppt die fremdnützige Forschung an geistig behinderten Kindern! - Im "Netzwerk Mentale Retardierung" (MRNET) suchen Humangenetiker von sieben deutschen Unis nach Ursachen geistiger Behinderung. Dabei analysieren sie die Gene von geistig behinderten Kindern. Dazu werden Mütter und Väter von Kindern mit geistiger Behinderung gebeten, ihr Kind zur Verfügung zu stellen. Für diese Forschung freigegebene Kinder werden körperlich untersucht und fotografiert; zudem werden ihnen zwecks genetischer Analyse Blut- oder Gewebeproben entnommen, die das Institut zeitlich unbefristet aufbewahren darf. So etwas hätte der Bundestag bisher nicht zugelassen. Weshalb gibt das Bundesforschungsministerium sogar Geld für dieses fragwürdige Projekt? Hier einige Links zum Thema und ein kurzer Text, mit dem ich diese Veröffentlichungen an zwei in der Sache engagierte SPD-Abgeordnete im Forschungsausschuss des Bundestages geschickt habe. (Nachrichten) |
| 06.07.2010 | > | Ergebnisse der ersten Mitgliederversammlung unseres Institus SOLIDARISCHE MODERNE - Am 26. Juni hat in Berlin die erste Mitgliederversammlung des Instituts Solidarische Moderne stattgefunden. Über 300 Mitglieder nahmen an der Veranstaltung teil, das heißt: fast ein Viertel unserer Mitgliedschaft ist angereist, um mit uns über die Arbeit des ersten Halbjahrs und über die Zukunft des Instituts zu diskutieren. Dieses überwältigende Interesse hat uns sehr gefreut. In diesem Mitgliederrundbrief fassen wir die Ergebnisse unserer Versammlung zusammen. (Nachrichten) |
| 14.04.2010 | > | Gute Nachricht aus Indien: Freies Anti-Tuberkulose Netzwerk erfolgreicher als Pharmakonzerne - Indische Forschernetzwerke gaben am Sonntag bekannt, dass das Gen des Tuberkulose-Erregers jetzt vollständig entschlüsselt sei und im Internet für alle frei nutzbar gemacht werden soll. Hierdurch wird endlich die Möglichkeit für alle Forscher weltweit eröffnet, die Gen-Karte des Erregers zur Erforschung und Entwicklung neuer, wirksamer und gleichzeitig kostengünstiger Medikamente zu nutzen. (Nachrichten) |
| 31.01.2010 | > | Wir haben das Institut Solidarische Moderne gegründet - Am Sonntag, den 31. Januar 2010 haben 225 Personen das INSTITUT SOLIDARISCHE MODERNE in Berlin gegründet. Die anwesenden Mitglieder gaben durch ein einstimmiges Votum für Programm und Satzung den Startschuss für das Institut. Dr. Wolfgang Wodarg ist Gründungsmitglied und gewähltes Mitglied des Kuratoriums des Institutes. (Pressemitteilungen) |




