6,1 Millionen Euro aus dem Konjukturpaket für Flensburg bewilligt

12.06.2009: Mit über 6,1 Millionen Euro werden Flensburger Schulen und Kindertagesstätten aus dem Konjunkturpaket II gefördert. Darüber freuen sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg und der SPD-Vorsitzende Helmut Trost: "Das ist in dreifacher Hinsicht eine gute Nachricht. Denn sie hilft den Flensburger Schülerinnen und Schülern, den Kindertageseinrichtungen, aber uch den Handwerksbetrieben und Bauunternehmen. Ohne das Konjunkturpaket wäre für diese dringend notwendigen Maßnahmen kein Geld vorhanden gewesen."

Auch die Fridtjof-Nansen-Schule (IGS) wird mit Bundesmitteln "warm angezogen":

Für acht Projekte in Flensburg hat das Kieler Bildungsministerium jetzt die Zusagen herausgegeben, wie die beiden Sozialdemokraten berichten.

Die größte Maßnahme ist die energetische Sanierung der Gebäude der Fridtjof-Nansen-Schule (IGS), für die es 3,44 Millionen Euro Förderung gibt. Die Sanierung der umlaufenden Fassade, verschiedene Energiesparmaßnahmen und der Ersatzbau für den Gebäudetrakt IV bei der Schule Engelsby schlagen mit über 1,65 Millionen Euro Fördergeldern zu Buche.

Sechs Maßnahmen werden bei Kindertageseinrichtungen gefördert. Dazu gehören, wie aus einer Übersicht des Ministeriums hervorgeht, die Kita Süderlücke (Dachsanierung, Förderbetrag 108.000 Euro), die Kita Engelsby (energetische Sanierung, 487.500 Euro) und die Kinderinsel (84.375 Euro),

Beim Waldorf-Kindergarten wird der Anbau von zwei neuen Regelgruppen mit 108.000 Euro gefördert. Für das Ev. Kindertagesstättenwerk (energetische Sanierungen beim Paulus-Kindergarten und der Kita St. Michael) sind 151.200 Euro, für Dansk Skoleforeningen (Dachsanierung) 104.625 Euro Fördergelder vorgesehen.

"Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten - Bund, Land und der Stadt Flensburg - hat gut geklappt", unterstreichen Wodarg und Trost. Beide hoffen, dass die Umsetzung jetzt schnell erfolgt: "Dann wird aus dem Konjunkturpaket eine Erfolgsgeschichte für Flensburger Schulen und Kitas."

"Die Handwerksbetriebe können hoffentlich schon in den Sommerferien mit ihren Arbeiten beginnen, denn nun sind alle Weichen gestellt", hofft Helmut Trost und ist optimistisch, dass schon bald die notwendigen Vergaben erfolgen. "Das Konjunkturpaket greift. Wir hoffen, dass möglichst alle Aufträge in der Region bleiben und helfen, vor Ort Arbeitsplätze zu sichern", so Trost. Das Ministerium habe schnell gearbeitet, denn bereits vier Wochen nach der Abgabefrist für die Maßnahmenlisten wisse man in Flensburg nun Bescheid, welche Zuschussbeträge jeweils reserviert sind und könnte die Projekte zügig in die Tat umsetzen.

Hinweis: Die vollständige Liste der Flensburger Maßnahmen wird dieser Medieninformation als Anlage beigefügt.

Zugehörige Dateien:
Die vollständige Liste der Flensburger Maßnahmen ist hier als Anlage beigefügt.Download (4 kb)
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