MdB Dr. Wolfgang Wodarg unterstützt Aktion der Traditionsschifffahrt zur Kieler Woche

01.07.2009: Hier meine Pressemitteilung zur Black-Flag-Aktion, mit der ich die Anliegen unserer Traditionsschifffahrt unterstütze. DIe Traditionsschiffe in unserer Region sind in Bedrängnis, weil an sie durch Behörden in Dänemark und in Deutschland Ansprüche gestellt werden, als wären sie moderne Handels- oder Ausflugsschiffe. Das sind sie zum Glück nicht und wir wollen sie weiterhin und möglichst oft unter Dampf oder unter Segeln fahren sehen!

Wodarg als Rudergast auf der Pipilotta

"Die Traditionsschifffahrt muss über nationale Grenzen hinweg erhalten und gefördert werden."

An Bord der "Pippilotta" in Kappeln informierte sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg bereits vor einigen Wochen über die aktuelle Problemlage der Traditionsschiffe. Zur Kieler Woche unterstützt Wodarg nun die Aktion "Blackflag", die auf die Uneinigkeit der europäischen Staaten und die Probleme bzgl. der gegenseitigen Anerkennung der nationalen Vorschriften für die Traditionsschiffe aufmerksam machen möchte.

Auf über 100 historischen Wasserfahrzeugen weht eine schwarze Flagge mit einem weißen Fragezeichen - es werden Unterschriften gesammelt, Fragen beantwortet und in großem Maßstab auf vielen Schiffen über die Probleme informiert.

Wolfgang Wodarg hat während der Kieler Woche Kontakt mit der Crew des Jugendschulschiffes "Thor Heyerdahl" und mit Interessenvertretern der GSHW (Gemeinsame Kommission für historische Wasserfahrzeuge) aufgenommen, um sich über den Verlauf der Blackflag-Aktion und die grundlegende Problematik weiter zu informieren.

"Ob es sich um die Alexandra in Flensburg oder die Pippilotta in Kappeln handelt, bei uns an der Küste wird man als Politiker immer wieder auf die Probleme der Traditionsschifffahrt angesprochen. Ich verstehe dass gut, denn es ist nicht hinnehmbar, dass Nachbarn auf beiden Seiten enger Förden und Belte in Bezug auf ihre gemeinsame maritime Tradition nicht fürsorglicher zusammenwirken.

Die Eigner, die mit einem großen persönlichen und ökonomischen Einsatz diese historischen Schiffe für zukünftige Generationen erhalten, leisten durch die Pflege des maritimen Brauchtums und durch ihre begeisternde Jugendarbeit an Bord auch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Sie brauchen eine verlässliche, internationale Rechtsgrundlage für den Betrieb der Schiffe, insbesondere über nationale Grenzen und Bürokratien hinweg.

Aus diesem Grunde unterstütze ich die Aktion "Blackflag" aus ganzem Herzen!" solidarisiert sich Dr. Wodarg, der wegen dieser Problematik bereits mehrfach Kontakt mit dem Bundesverkehrsminister aufgenommen hat.

Zugehörige Dateien:
Hier die Pressemitteilung der Traditionsschifffahrt zum Thema.Download (74 kb)
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