Interview im INFORADIO rbb: Menschenhandel und die neue Konvention des Europarates
01.02.2008: Menschenhandel ist ein lukratives Geschäft: 10.-20.000 Euro kostet es zum Beispiel, wenn sich jemand illegal von Vietnam nach Europa schleusen lässt, um hier Arbeit zu finden. Lukrativ ist es auch, junge Frauen aus Afrika nach Europa zu schleusen, um sie anschließend in der Zwangsprostitution festzuhalten.
Sitzung der parlamentarischen Versammlung des Europarates
Nach Angaben der Weltarbeitsorganisation ILO nehmen Menschenhändler geschätzte 33 Milliarden Dollar jährlich mit diesem Geschäft ein. Moderne Sklaverei lohnt sich für die Händler - für die Betroffenen ist es eine Tortur. Eine Konvention des Europarates soll helfen, Menschenhandel auf nationaler wie internationaler Ebene zu bekämpfen. Am 01.Februar 2008 tritt sie in Kraft - aber nur in 11 von 37 Staaten. Auch in Deutschland tritt sie noch nicht in Kraft. Dazu: Dr. Wolfgang Wodarg von der SPD, er ist stellvertretender Leiter der Deutschen Delegation und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Sozialisten in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates: www.inforadio.de/static/media/mp3/3039017X_9BFEFB1F768F4F3EBD3034F08764D119.MP3





