Denkanstoß: Solidarische Gesundheit muss gegen Gier geschützt werden (Diagnose und Therapie eines todkranken Solidarsystems)

07.02.2011: Wolfgang Wodarg beschreibt als politisch denkender Arzt die subtilen Mechanismen, mit denen eine gierige Finanzindustrie die gesetzliche Krankenversicherung als Kernbereich solidarischer Daseinsvorsorge aufspaltet und mit wachsender Geschwindigkeit einen Marktplatz aus ihr macht, auf dem mit dem Leid und der Not der Menschen große Profite gemacht werden. Er zeigt Wege auf, wie auch bei uns Gesundheit jetzt solidarisch zu sichern ist und wie eine nachhaltige selbstverwaltete Versorgung aussehen kann.

Die Denkanstöße sind die regelmäßig erscheinende Publikation des Instituts Solidarische Moderne. Die Texte sind Meinungsbeiträge von Mitgliedern des Instituts und sollen zur Diskussion anregen. Sie greifen brennende, aktuelle Fragen auf, analysieren gesellschaftliche Probleme aus einer bestimmten analytischen Perspektive und zeigen Alternativen auf.

Dr. med. Wolfgang Wodarg war 1994 bis 2009 Mitglied des Bundestages und dort Initiator und Sprecher der Enquetekommission Ethik und Recht der modernen Medizin. Er ist Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (Themen u.a.: Gesundheit als öffentliche Aufgabe, Forschung und Ethik, Globalisierung und Gesundheit, Funktion der Medien und Rolle des Gewaltmonopols für Demokratien). Er ist u.a. Kuratoriumsmitglied beim Institut Solidarische Moderne und im Vorstand von Transparency International Deutschland.

Hier geht's zum ISM-Denkanstoss

http://www2.wodarg.de/uploads/solidarische_gesundheit_muss_gegen_gier_geschuetzt_werden.pdf
Zugehörige Dateien:
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